1. Warren Zevon: "Inside Out" (2004)
Zurüstungen für den Tod: wie Zevon mit alten Freunden sein letztes Album, "The Wind", aufnahm, zu David Letterman reiste und daheim dumme Fragen des Reporters beantwortete, die man auch im Dämmer-zustand nicht aushalten kann. Ein langer Film über Galgenhumor, Freundschaft und die Würde des Sterbens.
2. Cowboy Junkies: "Trinity Revisited" (2007)
Margo Timmins und ihre Brüder kehren in jene Kirche in Toronto zurück, in der sie vor 20 Jahren die "Trinity Session" aufgenommen hatten. Und spielen mit Ryan Adams, Natalie Merchant und Vic Chesnutt noch einmal die sehnsuchtsvollen, traumverlorenen Songs.
3. Bruce Springsteen: "Born To Run - 30th
Anniversary Edition" (2005)
Das Konzert im Hammersmith Odeon, London 1975, mit den Songs von "Asbury Park", "E Street Shuffle" und "Born To Run". Besser wäre nur eines: wenn man dort gewesen wäre. Und Danny Clinchs Dokumenta-tion über die Entstehung von "Born To Run". Thick wild mercury sound.
4. Neil Young: "Rust Never Sleeps" (1979)
Neben "The Last Waltz", der hier einmal nicht genannt wird, die Mutter aller Konzertfilme.Kein Geschwätz, keine Indiskretionen, aber gewaltige Lautsprechertürme und Kapuzenmännlein mit glühenden Augen, und nie wieder war Rock'n'Roll so elementar wie in dem Moment, in dem Young das Riff von "Hey Hey, My My" hämmert.
5. Steely Dan: "Two Against Nature" (2000)
Eine Wiedersehens-Party in New York, aufgenommen von VH-1. Walter Becker und Donald Fagen spielen ihre großartigen Songs, "Two Against Nature" ist gerade erschienen. Auf einem Sofa befragen sie Musiker und Mitarbeiter und nehmen sie in die Zange, altersböse, sardonisch und unerbittlich.
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