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Disco-Ausflüge von Disco-fremden Musikern

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1. Alice Cooper – „No More, Love At Your Convenience“

Mit seinem 1977er-Album „Lace And Whiskey“ wollte Alice Cooper mal was anderes als Schockrock ausprobieren. So ganz für eine Sache konnte er sich aber nicht entscheiden: neben souligen Balladen und 50er Jahre-Zitaten enthielt das Album auch den Disco-infizierten Popsong „No More, Love At Your Convenience“. Nach der Tour zum Album checkte Cooper erstmals in eine Entzugsklinik ein.

2. The Grateful Dead – „Shaketown Street“

Als Hippie-Ikonen eigentlich Welten entfernt vom synthetischen Disko-Zauber, mischten The Grateful Dead 1978 auf „Shakedown Street“ trotzdem eine Prise Glitzerstaub unter ihren Trocken-Rock. Rolling Stone bezeichnete die Jerry Garcia-Komposition damals als „Katastrophe“ und „künstlerische Sackgasse“.

3. Chicago – „Street Player“

Der Bläser-Einsatz zu Beginn des Songs klingt heute wie die Erkennungsmelodie der ganzen Disco-Bewegung. Das dazugehörige Album „Chicago 13″ spaltete 1979 die Fangemeinde der Band.

4. Rolling Stones – „Miss You“

Die Disco-Nummer der Rolling Stone erklomm 1978 die Nummer Eins der Billboard-Charts. Eine „Special Disco-Version“ des Songs wurde zusätzlich auf 12-Inch veröffentlicht. Keith Richards bezeichnete den Track als „verdammt gute Disko-Nummer“ und im gleichen Atemzug als „kalkuliert“. Wenn schon, dann richtig.

5. ELO – „Shine A Little Love“

Eines der kommerziell erfolgreichsten Lieder des ansonsten dem Prog-Rock zugewandten „Electric Light Orchestra“. Überhaupt sind einige der damaligen Disco-Ausflüge wie „Xanadu“ bis heute Dauerbrenner im Mainstream-Radio.

6. Sesame Street Fever – „In And Out Fever“

Disco sickerte in alle Schichten. Selbst in der Sesamstrasse machte man sich für den Samstag Abend schick. Kindgerecht und ziemlich Gaga.

7. Frankie Valli – „Grease“

Vom Soundtrack des gleichnamigen Films. Frankie Valli, der mit Doo-Wop und Schnulzen bereits seit den 50er Jahren aktiv war, gelang mit „Grease“ sein langlebigster Hit. Die Komposition stammte aus der Feder von Robin Gibb, Peter Frampton spielte Gitarre.

8. KISS – „I Was Made For Loving You“

Der exemplarische Monsterhit: An diesen Disco-Erfolg von 1979 konnten KISS nie wieder anknüpfen. Gene Simmons bekannte angesichts des Erfolges nur leicht bitter: „I Was Made for Lovin‘ You“ war weltweit ein Smash-Hit, aber er passte nicht zu Kiss, denn er verkörperte unsere eigentliche Identität nicht.“

9. Rod Stewart – „Do Ya Think I’m Sexy?“

Der auftoupierte Salon-Leopard gab Ende der 70er den Disco-Anheizer. Co-Writer Duane Hitchings erzählte Jahre später die bezeichnende Hintergrundgeschichte des Songs: „ We Rock and Roll guys thought we were dead meat when that movie (Saturday night fever) and the Bee Gees came out.“

10. Udo Jürgens – Paris, einfach so zum Spass

Und zum Schluss noch ein Disco-Infizierter aus Deutschland. Nur ein kleines bisschen zu spät setzte sich Udo Jürgens in Wort und Ton mit dem Tanzhallen-Phänomen auseinander. Im Lied „Disco-Stress“ erzählte er sogar, wie leicht einem auf der Disco-Tanzfläche die Geliebte abhanden kommen kann.

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