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‚Guardian‘ bezeichnet Heino als „rechts“

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Unter der Webadresse „Heino: German Singer Far Right Comeback“ berichtet die britische „Guardian“-Zeitung über Heino, der mit seinem neuen Album „Mit Freundlichen Grüßen“ hierzulande die Chartspitze erklomm. Der verwendete Begriff „Far Right“, „Rechtsaußen“, soll dabei ein Hinweis sein auf die vom „Guardian“ vermutete politische Einstellung des 74-Jährigen.

Der „Guardian“ verweist auf das „Kruppstahl“-Zitat des Sängers aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS): „In unseren Augen, da muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl!“. Was Heino angeblich nicht wusste: Die Formulierung entstammt einer Rede Adolf Hitlers vom NS-Reichsparteitag von 1935. „Spiegel Online“ sprach mit Heinos Manager Jan Mewes über Heinos Satz. Mewes sagte: „Dieser historische Zusammenhang ist uns nicht bewusst, und Heino hat es auch nicht in diesem Zusammenhang gesagt.“

Ein Zusammenhang wiederum, den der „Guardian“ zieht, ist falsch: Das Blatt schreibt, Heino verweise mit dem „Kruppstahl“-Zitat auf eigene Härte in Bezug auf seinen Gesundheitszustand. Tatsächlich äußerte der Sänger diese Sätze in Bezug auf Standfestigkeit gegenüber den Anfeindungen anderer Musiker.

So genannte „Heino-Beobachter“, schreibt der „Guardian“, erkennen in dem Zitat nun Sympathiebekundigungen für die politische Rechte. Eine Verlinkung zum „Far Right“-Begriff im Text führt direkt auf eine „Guardian“-Themenseite, die sich um rechtspolitische Entwicklungen dreht.

Auch Axel Schulz, Manager von den „Ärzten“, wird vom „Guardian“ zitiert. Demnach bezeichnet Schulz Heino als „Idiot“. Eine Quellenangabe fehlt.

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