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Hip Hop-Pate Gil Scott-Heron ist tot

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Gil Scott-Heron ist am Freitag dem 27. Mai im Alter von 62 Jahren gestorben. Seine Musik galt als Vorläufer des Hip Hop und schrieb mit seinem Song „The Revolution Will Not Be Televised“ aus dem Jahr 1970 Musikgeschichte. Die genaue Ursache seines Tods ist unbekannt, allerdings hat er jahrelang an einer schweren Drogensucht und anderen Gesundheitsproblemen gelitten.

Gil Scott-Heron wurde 1949 in Chicago geboren. Als Jugendlicher zog er jedoch nach New York City. Dort erhielt er ein Stipendium für die angesehene Fieldston School in der Bronx. Noch bevor er 20 Jahre alt war, veröffentlichte er sein erstes Buch „The Vulture“, ein Krimi. An der Lincoln Universität traf er schließlich Brian Jackson, seinen musikalischen Gegenpart. Sie nahmen zusammen auf und veröffentlichten im Jahr 1970 das Album „Small Talk at 125th an Lenox“, auf dem auch die erste Version von „The Revolution Will Not Be Televised“ zu finden war.

Obwohl seine Musik nie das Massenpublikum erreichte, trat er doch mit Größen wie Bruce Springsteen, Jackson Browne, Bob Dylan und Miles Davis auf. Mitte der Achtziger Jahre verfiel er endgültig den Drogen und wurde von seinem Label gekündigt. Obwohl er nur eine weitere Single veröffentlichte, spielte er weiterhin Konzerte.

Trotz der Tatsache, dass er vielen Hip Hop-Künstlern als Vorbild galt, widersprach Scott-Heron dem vehement. „Ich bin der Meinung, sie irren sich in dem Punkt“, sagte er dem amerikanischen Magazin „The New Yorker“ im letzten Jahr. Außerdem ist er der Meinung, dass sein bekanntester Song „The Revolution Will Not Be Televised“ missverstanden wurde. Es sei keine wütende Tirade gegen Massenmedien und Konsum, „es sei Satire“. Zur britischen Zeitung „The Telegraph“ sagte er im Februar vergangenen Jahres „Viele haben damit argumentiert, dass mein Lied eine militante Botschaft hat, aber wie militant kann ein Song sein, der die Textzeile ‚The revolution will not make you look five pounds thinner‘ beinhaltet. In meiner Arbeit ging es immer eher um den Tonfall als um den Text.“

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