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Rolling Stone

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Top-Themen
  • Paul Theroux Tief im Süden
    10. Januar 2016

    Theroux, einer der bedeutendsten Reiseschriftsteller, war schon in Afrika, Asien und Ozeanien unterwegs. Nun reiste er erstmals durchs eigene Land, erkundete auf vier langen Fahrten mit dem Auto den Süden der USA, fuhr zu den Orten, wo die Menschen arm, die spärliche Industrie und die Catfish-Produktion verschwunden sind – Opfer der Globalisierung. Man fühlt sich missverstanden […]

  • Thomas Krüger Erwin, Enten & Entsetzen
    08. Januar 2016

    Erwin Düsedieker ist ein Westfale, wie er im Buche steht. In den Büchern von Thomas Krüger wird dieser stoische, herzensgute Menschenschlag allerdings so komisch und warmherzig beschrieben wie nirgendwo sonst. Erwin, ein vielleicht etwas langsamer und schlichter Polizistensohn mit Polizistenmütze, hat drei große Lieben: seine Freundin Lina Fiekens, seine mit Ermittlerinstinkten ausgestatteten Enten Lothar und Lisbeth […]

  • Hans Magnus Enzensberger Immer das Geld!
    06. Januar 2016

    Schwere, mit bunten Collagen gefüllte Seiten über die großen Fragen unseres Finanzsystems, die bekanntlich nicht leicht zu beantworten sind: Deutschlands schelmischer Vorzeige-Intellektueller stellt sie im Kästner-Kinderbuch-Duktus in den Raum. Woher kommt etwa das Geld? Und warum ergeht es ihm genauso wie der Zeit, von der der heilige Augustinus sagte: „Solange niemand danach fragt, wissen wir […]

  • Vladimir Sorokin Telluria
    04. Januar 2016

    Die großen Nationalstaaten Europas und Asiens sind im 21. Jahrhundert nach diversen islamischen Eroberungskriegen weitgehend befreit, sie haben sich aber in zahllose Kleinstaaten aufgelöst. Sie alle schwelgen in ihrer angeblich großen Vergangenheit, seien es die Tempelritter oder die Stalinisten. Märchenhaft reich ist Telluria, hinter dem Altaigebirge gelegen, denn dort gibt es den tollsten Drogenstoff aller Zeiten: […]

  • Max Goldt Räusper
    02. Januar 2016

    Max Goldt hat sein neues Buch nach einem Erikativ benannt. Als Erikativ bezeichnet man scherzhaft kurze Inflektive, die klingen, als hätte die Übersetzerin Erika Fuchs sie in einem ihrer Micky-Maus-Hefte verwendet. Lange ist es her, dass Comicsprache abfällig zur Seite geschoben wurde. Doch ausgerechnet Max Goldt liefert mit seinem neuen Werk vielerlei Gründe, den Erikativ zu […]

  • Ali Eskandarian Die goldenen Jahre
    31. Dezember 2015

    Ali Eskandarian wurde 2013 Opfer eines Amoklaufs, der seinen Freunden von der iranischen Underground-Band The Yellow Dogs galt. Kurz vor seinem Tod hatte der Musiker einen Roman geschrieben, der, als das Buch ein halbes Jahr nach seinem Tod erschienen war, den englischen „Guardian“ zu der Titelzeile „The Iranian Kerouac“ inspirierte. Der Ali, der in diesem Roman […]

  • Tobi Dahmen Fahrradmod
    28. Dezember 2015

    Auf einer Party entdeckt der Teenager Toby ein Buch über die englische Mod-Bewegung, das junge Männer zeigt, die auf ihren aufgemotzten Rollern posieren, als ob sie einen Krieg gewonnen hätten, und er begreift sofort, dass ebendies auch sein Krieg ist: ein Krieg gegen Langeweile und Gewöhnlichkeit. Die Hauptfigur in der autobiografischen Graphic Novel des Zeichners […]

  • Christoph Höhtker Alles sehen
    26. Dezember 2015

    Man kann die Provinz verlassen, doch die Provinz verlässt einen nie. Ein Roman über Körper und Körperschaften.

  • Elvir Omerbegovic (Hg.) und Jan Wehn Selfmade Records
    22. Dezember 2015

    2005 schuf Elvir Omerbegovic mit dem Label Selfmade Records eine Plattform für vornehmlich im Ruhrgebiet angesiedelte und mit harter Vergangenheit geschlagene deutsche Rapper. Jetzt feiert das „erfolgreichste deutsche HipHop-Label“ mit diesem Buch zehnjähriges Jubiläum. Zahlreiche Interviews lassen den Leser ganz nah an die Künstler ran. Omerbegovic und Zugpferd Kollegah sind voll des Lobes über sich […]

  • Willie Nelson Mein Leben: Eine lange Geschichte
    21. Dezember 2015

    Ein Song brauche nicht mehr als drei Akkorde und die Wahrheit, zitiert Willie Nelson den großen Country-Songwriter Harlan Howard. Doch um ein Leben mit Wahrhaftigkeit zu Papier zu bringen, reichten ein paar Reime und Gitarrengriffe wohl nicht aus. Mit dem rockstarbiografieerprobten Koautor David Ritz an seiner Seite erzählt er von einem Leben, das vom ersten […]

  • Zaza Burchuladze adibas
    18. Dezember 2015

    Kaukasuskrieg 2008, Zeit, um über Ninas Möse zu reden, denn „die erinnert mich immer an das Bermudadreieck: unscheinbare Oberfläche, doch voller Überraschungen“. So sieht es der georgische Icherzähler in „adibas“, dem hochgestylten Pop-Projekt von Zaza Burchuladze. Die Sprache der Hipster aus Tiflis ist mit Panzervokabeln duchsetzt, der Krieg ist längst Alltag geworden, aber für Politik […]

  • Paul Rees Robert Plant: Ein Leben
    17. Dezember 2015

    Bisher gab es wenig biografisch Fundiertes über Plant zu lesen. Der Musikjournalist Paul Rees nimmt ihn auf 350 Seiten etwas genauer unter die Lupe, nicht so sehr weil er sich von dessen Musik übermäßig angezogen fühle, sondern weil ihn die Aura des großen Rocksängers fasziniere, wie er im Vorwort schreibt. Rees versucht Plants musikalische Sozialisierung zu […]

  • The Walking Dead – Kompendium 3: Das Zeitalter des neuen Menschen hat begonnen
    16. Dezember 2015

    Im dritten Sammelband von Robert Kirkmans Comic-Reihe "The Walking Dead" bekommen es Rick Grimes und seine Gefolgschaft mit dem bislang härtesten Gegner zu tun. Es wird kein Zombie sein, aber auch nicht der gefürchtete Negan.

  • Tobias Sommer Jagen 135
    15. Dezember 2015

    Der Kriegsfotograf Konrad Jagen hat den Auftrag erhalten, dem Geheimnis eines Waldstücks näherzukommen, in dem sich seit Jahrhunderten Menschen das Leben nehmen. Er erzählt, wie dieser mysteriöse Ort auch ihn in den Bann zieht, eine Frau, die dort ihren Sohn verloren hat, ihn auf seinen Streifzügen begleitet – und sie bald einen weiteren Wanderer bemerken, […]

  • Witold Gombrowicz Kronos
    11. Dezember 2015

    „Montag: Ich. Dienstag: Ich. Mittwoch: Ich. Donnerstag: Ich“, so beginnt das tausend Seiten zählende „Tagebuch“, das der polnische Exilliterat Witold Gombrowicz von 1953 bis zu seinem Tod 1969 führte. Es ist eines der großartigsten Dokumente des literarischen Antikonformismus, in dem das schreibende „Ich“ immer mehr in der „künstlerischen Kontemplation“ über Kunst, Philosophie und das Leben […]

  • Jörg Buttgereit Besonders wertlos
    09. Dezember 2015

    In dieser Kolumnensammlung gibt der Regisseur und Kritiker einen tiefen Einblick in die eigene seltsame Nerdwelt, in der es nur so spritzt, jaucht, trielt und mockert. Lester Bangs hat mal zwei Arten von Kritikern unterschieden: solche, die ausschließlich Perfektion suchen und den Makel an einem Kunstwerk nicht ertragen können, und solche, für die der Makel […]

  • Judith Holofernes Du bellst vor dem falschen…
    06. Dezember 2015

    Tiere und Musiker: Das gehört nicht erst seit Dominik Eulbergs fantastischen Alben, wie „Flora & Fauna“ und „Heimische Gefilde“, zusammen. Und Wir sind Helden haben bereits 2004 in „Rüssel an Schwanz“ gesungen: „In unserem Wimpernkranz bekriegen sich die Fliegen/ wen stören die Käfer/ die uns in den Ohren liegen?“ Daher verwundert nicht, dass Bandleaderin Judith Holofernes nun […]

  • Donald Antrim Das smaragdene Licht in der…
    03. Dezember 2015

    Der New Yorker Donald Antrim ist wohl das, was man einen writer’s writer nennt: einen Autor, der vor allem von Kollegen geschätzt wird. Richard Ford und Thomas Pynchon gehören zu seinen Fans, und zwischen diesen beiden Polen bewegt sich auch sein Schreiben, spielt an dem Punkt, an dem der Realismus ins Hysterisch-Absurde kippt. In Deutschland […]

  • Charles Bukowski Alles reden zu viel und…
    01. Dezember 2015

    Mit den jetzt erstmals auf Deutsch erschienenen Gedichten beginnt das Spätwerk des dreckigen Dichters

  • Raoul Schrott Die Kunst an nichts zu…
    25. November 2015

    Eine Ärztin, die über die Zumutbarkeit von schmerzvollen Wahrheiten nachdenkt, ein über Moral und Recht sinnierender Richter und ein Akkordschlachter in Gewissensnöten: In Raoul Schrotts neuem Gedichtband, „Die Kunst an nichts zu glauben“, herrscht Nachdenklichkeit. Von Forstarbeitern über Busfahrer und Museumswärter bis hin zu einer Dolmetscherin bleibt keine Berufsgruppe von Selbstzweifeln und Sinnüberlegungen verschont. Was […]