F.A.Q. und Hilfe Alle Ansprechpartner Der Abo-Service Das Diskussionsforum des ROLLING STONE
 
  NEWS

    News-Archiv
 

    Platte des Monats
    Neue Alben

    Replays
    Downloads
    DVD
    Rezensionsarchiv
 

  magazin
    Features
    Bücher
    Fave Raves
    Editor's Playlist
    Kritiker-Charts
    Leser-Charts
    Wiederhören

 
  das heft
    Alle Themen
    Die Heft-CD
    Abonnement
    Heft-Index
 
  AUF TOURNEE
    Der RS präsentiert
 
  RS-COMMUNITY
    Forum
    Leserbriefe?
 
     RS-Abonnement
     Abo-Service

     RS-Shop
     Ticket-Shop
     Backissues
     F.A.Q. & Hilfe
     Rolling Stone USA
  
  impressum
     Impressum
     Die Redaktion
     Kontakt

     Impressum
 
 Weitere Platten
Maximillian Hecker <br /> "One Day"


Maximillian Hecker
"One Day"

Es ist das alte, hübsche Elend. Das Waten in sämiger Schwermut quer durchs nebelumflorte Heckerland, in dem bekümmerte graue Häschen ganz leise hoppeln, um den verhuschten Sänger nicht beim niedergeschlagenen Liegen zu stören.

Aber hey, so geht es nun mal zu bei  Maximilian Hecker. Und es hat durchaus auch tröstliche Qualität, dass er auf seinem fünften Album trotz rasender Erfolge in Asien (wo man sich auf Konzerten um sein Schwitzehandtuch balgt und mit seinen Liedern Werbespots für vermutlich sehr weiche Produkte untermalt) mit demselben wunden Schmelzschmalz-Gesang immer noch die gleichen zarten, flattri-gen Trauermärchen erzählt.

Zum ersten Mal hat Hecker  seine Band am Aufnahmeprozess beteiligt und einzelne Lieder mit Gitarren, Klavier, Schlagzeug und Glockenspiel fast schon üppig instrumentiert. Dafür fehlen kleine Störer wie von schräg links dazwischendrängelnde Gitarren. "Ich saß da und habe mich gehasst und habe dieses Lied gehasst, das ich schreibe", plaudert Hecker pelzbemützt in einem Promovideo zu "One Day" aus dem Wehkästchen.
 
Die fertige Aufnahme aber nehme den Hörer mit in eine Parallelwelt, in der es keine Schmerzen gibt. Tatsächlich findet sich neben all dem "All that I am is nothing" auch ausreichend "Nothing's lost, my friend, this is not the end". Hoffnungsfitzel, die das Leiden an der immerfort verzögerten Reise in das körperlose Lichtland relativieren.

"One Day" schließlich, der tapfere, Geigen umschnörkelte Happily-ever-after-Gesang davon, dass irgendirgendirgendwann auch dieser geplagte Künstler die Ketten vom Herzen sprengen, die Ernte einbringen, den Engel heimführen wird, ist reine katholische Osterfreude. (Louisville/Warner)

Anja Rützel


Maximillian Hecker gibt es bei

 Weitere Platten
 
 
Welt Netzwerk Musik
 
Das neue Heft
Das RS-Forum
 
 
MP3-Player
Musik-Instrumente
Gitarren-Verstärker
 
 
 
Schreiben Sie an den ROLLING STONE Eine Seite zurück Nach oben Zur Startseite