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Auf keinen Fall Franz Ferdinand: Noel Gallaghers Ansichten zu Glastonbury 2009

Auf keinen Fall Franz Ferdinand: Noel Gallaghers Ansichten zu Glastonbury 2009

Oasis-Chef Noel Gallagher konnte es mal wieder nicht lassen. Ein Jahr nach den Lästerungen gegen Jay-Z gibt es auch 2009 wieder eine Band im Glastonbury-Line-up die ihm nicht zusagt: Franz Ferdinand. Auch ein Seitenhieb gegen Blur darf nicht fehlen.

"Hätte ich bei diesem Billing was zu sagen, würden Franz Ferdinand ganz sicher nicht drauf stehen", so Noel Gallagher im Interview mit einer britischen Radiostation. Warum ihm Franz Ferdinand ein Dorn im Auge sind, erklärt der Oasis-Chef aber nicht. An den anderen Headlinern wie Bruce Springsteen oder Neil Young hat Gallagher aber nichts auszusetzen.

Einen kleinen Seitenhieb gegen die ehemaligen Erzfeinde Blur - ebenfalls Headliner beim diesjährigen Glastonbury Festival - kann er sich genauso wenig verkneifen: "Na ja, wenn du ein Blur Fan bist, sie seit so vielen Jahren nicht mehr live gesehen hast und fast ein Leben lang warten musstest, bis sie erneut auftreten – dann sollte das Konzert dich ziemlich glücklich machen."

Bei Oasis sei das alles ganz anders, erklärt Gallagher: "Ich kann bloß unsere Songs spielen, ich kann nichts anderes. Ich kann keinen Jazz oder Reggae spielen oder chinesische Opern komponieren." Blur-Frontmann Damon Albarn hat ja in den letzten Jahren die virtuelle Band Gorillaz ins Leben gerufen und tatsächlich eine chinesische Oper komponiert.

"Wenn du bei Oasis bist, musst du gar nichts anderes machen. Das ist auch der Grund warum bei U2 niemand die Band verlässt," so Gallagher weiter. Was er dabei wohl offenbar vergessen hat: U2 gibt es seit 1978 in derselben Besetzung, während bei Oasis außer den Gallagher-Brüdern niemand mehr von der Originalbesetzung übrig ist.


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