F.A.Q. und Hilfe Alle Ansprechpartner Der Abo-Service Das Diskussionsforum des ROLLING STONE
 
  NEWS

    News-Archiv
 

    Platte des Monats
    Neue Alben

    Replays
    Downloads
    DVD
    Rezensionsarchiv
 

  magazin
    Features
    Bücher
    Fave Raves
    Editor's Playlist
    Kritiker-Charts
    Leser-Charts
    Wiederhören

 
  das heft
    Alle Themen
    Die Heft-CD
    Abonnement
    Heft-Index
 
  AUF TOURNEE
    Der RS präsentiert
 
  RS-COMMUNITY
    Forum
    Leserbriefe?
 
     RS-Abonnement
     Abo-Service

     RS-Shop
     Ticket-Shop
     Backissues
     F.A.Q. & Hilfe
     Rolling Stone USA
  
  impressum
     Impressum
     Die Redaktion
     Kontakt

     Impressum
 
 Weitere Platten
Kasabian <br /> "The West Ryder Pauper Lunatic Asylum"


Kasabian
"The West Ryder Pauper Lunatic Asylum"

The band we love to hate. Ihre Songs dröhnen in Stadien und bei Fußballshows, in der Fernsehwerbung und auf dem Nintendo DS. Hase und Igel: Der Kasabian-Song ist schon da! Die neue Single "Fire" - bereits jetzt ein Dancerock-Klassiker in den Studentendissen in Kiel, Münster und Tübingen. Doch Kasabian wollen mehr. Sie wollen Syd Barrett, Midfield General und Ray Davies in einer Person sein. Und sie wollen unbedingt in die "Mojo"- und "Q"-Bestenliste.

Zwei Jahre nahmen sich die Engländer also Zeit für ihr drittes Werk, das laut Gitarrist und Songwriter Serge Pizzorno den Hörer auf eine Reise mitnehmen soll. Achtung: Konzeptalbum! Der Titel ist der Name der ersten Irrenanstalt für Arme in Großbritannien, jeder Song wäre einem imaginären "Gast" des Hauses gewidmet, so Pizzorno. Die Heilanstalt als Ort, wo Bettler zu Prinzen werden und wo man Schutz vor der Welt findet. Um dann eine neue zu erfinden. "Verrückt", würde Kaiser Franz sagen und grinsen.

Mit einem "Pet Sounds" für das 21. Jahrhundert hat es nicht geklappt, den einen oder anderen Schulterklopfer haben sich die Turborocker jedoch verdient. Das vom Blut auf den Straßen Englands handelnde "Where Did All The Love Go?" groovt irgendwo zwischen T. Rex und den Lo Fidelity Allstars (best of both worlds), das erwähnte "Fire" beamt die Doors auf das Ibiza der 90er Jahre. Die Nähe zu Syd Barrett sucht man mit einer neuzeitlichen Variante von Psychedelia - so ähnlich wabberten zuletzt die Kasabian-Kumpels von Oasis.

Dann zielt "Vlad The Impaler" wieder auf unsere Magengrube: Jeder Beat ein Schuss an der Playstation! Reichlich missglückt allerdings ist das Trip Hop-Duett mit Rosario Dawson. Die "Sin City"-Schauspielerin - kaum auszumachen. Ansonsten spürt man den fachmännischen Feinschliff von Produzent Dan The Automator. Sind wir nicht alle ein bisschen Gorillaz?

Am Ende gibt's ein Happy End im Klinikum. Drei Gospelsängerinnen erheben "Happiness" zu einer weltübergreifenden Primal Scream-Ballade. Altogether now: Rotz runterschlucken, weitermachen! The lunatics have taken over the asylum. (Sony BMG)

Frank Lähnemann


Kasabian gibt es bei

 Weitere Platten
 
 
Welt Netzwerk Musik
 
Das neue Heft
Das RS-Forum
 
 
MP3-Player
Musik-Instrumente
Gitarren-Verstärker
 
 
 
Schreiben Sie an den ROLLING STONE Eine Seite zurück Nach oben Zur Startseite