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Dido Girl Who Got Away

Sony

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Foto: Sony

„I climbed a mountain not knowing that I had/ Took no protection, not much of anything/ There I was, sitting on the roof of the world/ Not knowing how I got here or how to leave.“ So beginnt Dido Armstrong das Lied „Sitting On The Roof Of The World“, das schönste auf ihrem vierten Album, „Girl Who Got Away“.

Damit ist vieles gesagt. Dido Armstrong, die ewige kleine Schwester, wurde einst aus Versehen zum Weltstar, weil sie sich beim Singen nichts weiter gedacht hat. Seither hat sie drei Alben gemacht, die nicht vorgeben, mehr zu sein als sie sind – wenn man Dido gern zuhört, dann deshalb.

Das neue Album entstand mit einer Handvoll internationaler Songwriter/Produzenten (und natürlich Bruder Rollo), darunter die Popspezialisten Rick Nowels und Greg Kurstin sowie R&B-Könner Jeff Bhasker. Auch Brian Eno ist wieder dabei – beim hypnotischen „Day Before We Went To War“, dem zweitbesten Lied der Platte. Auf „Girl Who Got Away“ dominieren reduzierte elektronische Klänge, mit denen Dido und Rollo Armstrong ihre sanften Lieder ohne Tamtam in Szene setzen – manches ist zu genügsam, anderes entfaltet mit der Zeit einen liebenswürdigen Charme, nichts will sich wichtig machen. „That’s the point“, singt Dido im eingangs zitierten Lied, „I don’t want to be different/ I just want to fit in.“

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