The Impossible

The Impossible

Katastrophenfilme kündigen das Unheil an. Irgendwo knirscht, brodelt, zündelt es, bis es zu spät ist für die ahnungslosen Protagonisten. In "The Impossible" weiß man als Zuschauer von Beginn an, was Maria (Naomi Watts), Henry (Ewan McGregor) und ihren drei kleinen Söhnen widerfahren wird, denn der Film beginnt­ am ersten Weihnachtsfeiertag 2004 im thailändischen Khao Lak. Den Abend verbringt die Familie noch idyllisch unter sternenklarem Himmel, den folgenden Tag bei strahlendem Sonnenschein entspannt am Pool ihres Hotels. Man wartet nur, dass das Unheil des Tsunamis über sie hereinbricht. Und dann ist man doch überrascht und überwältigt von der enormen Wucht der Flutwelle. Zehn Minuten lang reißen die Wassermassen alles mit sich, Menschen, Autos, Möbel. Doch "The Impossible" erzählt nicht von der Katastrophe selbst, sondern von dem Danach – der Ohnmacht und der Suche der getrennten Familie nach ihren Liebsten. So fokussiert der spanische Horror-Regisseur Bayona ("Das Waisenhaus") die Geschichte auf die Verletzten und Verzweifelten, die Hoffnung und Hilfe inmitten von Zerstörung und Chaos. Dass sein Drama nicht in Mitleidskitsch versinkt, verdankt er auch seinen kraftvollen wie nuancierten Hauptdarstellern.

Hier gibt es den Trailer zum Film: