Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search
Top-Themen

Kyla La Grange Ashes

Ioki Records/Sony Music

Kommentieren
0
Email
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von
Kyla La Grange
Caption
Foto: Ioki Records/Sony Music

Vielleicht liegt es ja am bösen Ex-Freund. Vielleicht aber auch am Philosophiestudium, das Kyla La Grange in Cambridge abgeschlossen hat. „Ashes“, das Debüt der Songschreiberin aus Watford, vertont jedenfalls das Verlangen und die Furcht vor der Vergänglichkeit, gerät dabei neurotisch, pessimistisch, episch, melodramatisch – und klingt wie ein später Versuch der 26-Jährigen, die teen angst hinter sich zu lassen. Kyla La Grange empfängt einen bereits schweren Herzens: „Get up get up get up my heart is heavy“, warnt sie im dunkel-beseelten „Walk Through Doors„. Später in der somnambulen Seufzersonate „Woke Up Dead“, die sich in einen hypnotischen Chant steigert, übersetzt sie ihre Verlassensängste in morbide Fantasien: „One fine day when I woke up dead/ She was on your arm and filled your head.“ Und auch sonst hätten Psychoanalytiker ihre Freude daran, die finsteren Musikträume zu deuten, die Kyla La Grande mit ihrer großen, wandelbaren Stimme verrät. Mit „Ashes“ haust sie in einem Gothic-Pop-Märchenwald – irgendwo zwischen Anna Calvi, Florence & The Machine und Lana Del Rey – und trägt Verzweiflungsnummern vor. Zwar öffnet sich die Musik in viele Richtungen, immer aber schlummert in ihr die Erkenntnis, dass das Herz eine miese Gegend ist.

Kommentieren
0
Email

Nächster Artikel

  • Pantha Du Prince & The Bell Laboratory
    Pantha Du Prince & The Bell Laboratory Elements Of Light
    18. Januar 2013

    Vielleicht liegt es ja am bösen Ex-Freund. Vielleicht aber auch am Philosophiestudium, das Kyla La Grange in Cambridge abgeschlossen hat. „Ashes“, das Debüt der Songschreiberin aus Watford, vertont jedenfalls das Verlangen und die Furcht vor der Vergänglichkeit, gerät dabei neurotisch, pessimistisch, episch, melodramatisch – und klingt wie ein später Versuch der 26-Jährigen, die teen angst […]

Vorheriger Artikel
  • Tocotronic
    Tocotronic Wie wir leben wollen

    Vielleicht liegt es ja am bösen Ex-Freund. Vielleicht aber auch am Philosophiestudium, das Kyla La Grange in Cambridge abgeschlossen hat. „Ashes“, das Debüt der Songschreiberin aus Watford, vertont jedenfalls das Verlangen und die Furcht vor der Vergänglichkeit, gerät dabei neurotisch, pessimistisch, episch, melodramatisch – und klingt wie ein später Versuch der 26-Jährigen, die teen angst […]

Weiterlesen
  • Vondelpark
    Das waren unsere Artist To Watch 2011
    2. Dezember 2011

    Zum Abschluss unserer Jahresend-Aktion "Farewell 2011" schauen wir nicht zurück, sondern in die Zukunft: Wir haben 2011 viele junge Talente in der Rubrik "Artist To Watch" vorgestellt - und wünschen ihnen für 2012 nur das Beste!

Kommentar schreiben