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The Dunwells Follow The Road

Concord/Universal

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Foto: The Dunwells - "Follow The Road"

Bitte nicht wundern, wenn hier gleich vier der elf Songs mit dem Zusatz „acoustic version“ versehen und obendrein das Titelstück und „Hand That Feeds“ als Remixe ausgewiesen sind. Denn dieses Album gab’s im Prinzip schon mal, im vergangenen Jahr im UK und in den USA unter dem Titel „Blind Sighted Faith“. Substanziell hat sich bei dieser Neuauflage natürlich nichts geändert. The Dunwells werden immer noch von John Porter produziert, der Roxy Music und die Smiths, aber auch jede Menge Blues (von Buddy Guy bis Keb Mo) in der Akte stehen hat. Und ebenso aus Leeds, England kommt wie das Quintett um die Brüder Joseph und David, welches freilich immer noch so tut, als wäre es lieber in Kalifornien auf die Erde gefallen.

Warum glauben manche Briten eigentlich, sie müssten Americana ausgerechnet nach Amerika exportieren? British Invasion revisited. Sie tun das aber manierlich, die Dunwells, ohne dass große, etwas voreilige Vergleiche mit CSN oder den Eagles wirklich gerechtfertigt wären. Die sicher abhebenden Harmonies des Fünfers geben das vielleicht schon her (vor allem im oh so sanften Herzensbrecher „Only Me“). Doch die Songs und auch viele Arrangements samt Klischee-Gitarren-Solo bleiben doch über manchen Streckenabschnitt zu blass, um höheren Ansprüchen zu genügen.

AOR-Futter ohne Bitterstoffe können sie aber schon ziemlich gut („Goodnight My City“, „So Beautiful“). Dazu gibt’s auch mal eine Blues-Grundierung (Titelsong), Gospel-Anleihen („Oh Lord“), zappeliges Soul-Flavour („Hand That Feeds“) oder ein schwaches U2-Echo („Blind Sighted Faith“). Jedenfalls nehmen sich daneben etwa Mumford & Sons glatt wie Revolutionäre aus, die gerade frisch von den Barrikaden zurück sind. 

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