Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search
Top-Themen

The Lumineers The Lumineers

Decca / Universal VÖ: 16. November 2012

Kommentieren
0
Email
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von
The Lumineers
Caption
Foto: Decca / Universal

Nur weil Folkrock vom Schlage Mumford & Sons, Of Monsters and Men, The Avett Brothers oder Fleet Foxes seit geraumer Zeit angesagt ist wie nichts Gutes, wäre es dennoch unfair, alle ähnlich gelagerten Nachzügler automatisch als Trittbrettfahrer abzu­kanzeln. Schließlich geben sich die meis­ten Bands redlich Mühe, die ausgetretenen Pfade zumindest kurzzeitig zu verlassen, um in der näheren Umgebung doch noch die ein oder andere Preziose aufzulesen.

The Lumineers jedoch bleiben mit Gitarre, Mandoline, Schlagzeug, Klavier und Cello im Gepäck stets brav auf den ausgeschilderten Wegen des Nationalparks von Folk und Americana. Man mag das, was das Trio aus Denver auf seinem fluffigen und unverschämt eingängigen Debüt­album macht, bodenständig, traditionsbewusst und handgemacht nennen; altväterlich, epigonal und rückwärtsgewandt träfe es allerdings auch. Originell sind die ausgiebige, niemandem wehtuende Saitenzupferei und die zwischen Sehnsucht und Überschwang pendelnden Melodien und Texte jedenfalls nicht. Trotzdem – oder gerade deswegen – gehen sie sofort ins Ohr. Nettigkeiten und Herzschmerz zum Mitsingen, geeignet für die ganze Familie. Dass die in diesem Sinne mustergültige Single „Ho Hey“ Leadsänger und Gitarrist Wesley Schultz, Drummer Jeremiah Fraites und der klassisch ausgebildeten Cellistin Neyla Pekarek sogleich einen veritablen Charts-Erfolg in den USA bescherte, braucht also nicht zu verwundern. An Musik ohne Ecken und Kanten vermag sich keiner zu stoßen. So richtig in sie verlieben kann man sich aber auch nicht. Ohne einen Hauch von – sagen wir – Gefahr gibt es keine wahre Schönheit.

>>>> Hier finden Sie einige exklusive Live-Sessions von The Lumineers

Kommentieren
0
Email

Nächster Artikel

  • Lukas Graham
    Lukas Graham Lukas Graham
    21. November 2012

    Nur weil Folkrock vom Schlage Mumford & Sons, Of Monsters and Men, The Avett Brothers oder Fleet Foxes seit geraumer Zeit angesagt ist wie nichts Gutes, wäre es dennoch unfair, alle ähnlich gelagerten Nachzügler automatisch als Trittbrettfahrer abzu­kanzeln. Schließlich geben sich die meis­ten Bands redlich Mühe, die ausgetretenen Pfade zumindest kurzzeitig zu verlassen, um in […]

Vorheriger Artikel
  • Flowerpornoes
    Flowerpornoes Ich liebe Menschen wie ihr

    Nur weil Folkrock vom Schlage Mumford & Sons, Of Monsters and Men, The Avett Brothers oder Fleet Foxes seit geraumer Zeit angesagt ist wie nichts Gutes, wäre es dennoch unfair, alle ähnlich gelagerten Nachzügler automatisch als Trittbrettfahrer abzu­kanzeln. Schließlich geben sich die meis­ten Bands redlich Mühe, die ausgetretenen Pfade zumindest kurzzeitig zu verlassen, um in […]

Weiterlesen
  • Eagles Of Death Metal, Heart On, Cover
    Eagles Of Death Metal - Heart On
    30. Januar 2009

    Josh Homme behauptet ja nach wie vor, die Eagles Of Death Metal seien keineswegs eine Nebensache, sondern für ihn eben so wichtig wie Queens Of The Stone Age. Vielleicht muss man das langsam glauben- immerhin erscheint mit „Heart On“ schon das dritte Album des Duos. Dabei ist das Nebensächliche das Schöne an diesen Eagles. Homme […]

  • Neil Diamond
    Neil Diamond - 12 Songs
    3. März 2006

    Was für ein Schrecken, einen Satz wie „I was working like a madman“ von Neil Diamond lesen zu müssen. Nichts verbanden wir weniger mit diesem Mann als profane Arbeit, nichts schien dem Minnesänger ferner zu sein als Verrücktheit. Neil Diamond stand für Glamour, für Brusthaare, für Goldketten, für Luxus. Für Herzschmerz als edles Gewerbe. Erst […]

Kommentar schreiben