Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search
Top-Themen

Rewind Today 1963: Der Thriller ‚Die Vögel‘ kommt in die Kinos

Kommentieren
0
Email
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Heute von 50 Jahren wurde zum ersten Mal der Thriller „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock gezeigt. Ein Jahr nach seinem größten Erfolg „Psycho“ arbeitete Hitchcock mit den beiden Hauptdarstellern Tippi Hedren und Rod Taylor an dem Film, der nach seinem Erscheinen die Referenz für sämtliche Tierhorror-Streifen darstellen sollte.

Überraschend war für das Publikum insbesondere, dass Hitchcocks Wahl auf eben diese Hauptdarsteller fiel. Das gelernte Model Tippi Hedren hatte zuvor nur für Werbeaufnahmen vor Filmkameras gestanden und „Die Vögel“ sollte zu ihrem ersten großen Film werden – und auch für sie selbst zum Schocker. Dafür sorgten weniger die schaudrigen Vögel als vielmehr der Perfektionismus von Regisseur Hitchcock. Alleine die Dreharbeiten an der Dachbodenszene (hier unten im Video zu sehen) dauerten sieben Tage an. Hedren musste am Boden liegen, während etliche Vögel mit Gummibändern an ihr befestigt waren. Um den Angriff zielgerichteter wirken zu lassen, bewarfen Hitchcock-Mitarbeiter die Schauspielerin mit weiteren Vögeln. Als bei dieser Szene auch nach einer Woche die Suche nach dem perfekten Take kein Ende nahm, brach Hedren zusammen. „Es war die schlimmste Woche meines Lebens“, sagte die New Yorkerin später dazu.

Auch die Postproduktion dauerte länger, als man das bis dahin gewohnt war: Ganze drei Jahre lang schraubten die Techniker von Universal Pictures an den Special Effects, was kommerziell nicht zum erwarteten Ergebnis führte. Die Vögel spielten fünf Millionen Euro ein und konnten damit nicht an die Zahlen von „Psycho“ anknüpfen.

Auch die Autoren des Rolling Stone bevorzugen, mit einer Ausnahme, andere Hitchcock-Filme. In unseren Videos können Sie sehen, welche Filme des „Master Of Suspence“ unseren Redakteuren in besonderer Erinnerung geblieben sind.

         

         

         

         

         

         
Kommentieren
0
Email

Nächster Artikel

Vorheriger Artikel
Weiterlesen
  • Yiruma – Stay in Memory
    Musik für Sternwarten: Neun Klavierwerke und eine Session mit Yiruma
    17. Mai 2013

    Der südkoreanische Pianist Yiruma hat für uns in sakraler Atmosphäre eines seiner verträumten Klavierstücke eingespielt. Durch ihn inspiriert haben wir eine Liste mit modernen Piano-Alben zusammengestellt - gut geeignet für alle, die sich nicht unbedingt als Klassik-Hörer bezeichnen würden, das Klavier-Intro von 'Mellon Collie and the Infinite Sadness' aber immer als eines der schönsten Stücke der Smashing Pumpkins empfunden haben.

Kommentar schreiben