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Scritti Politti: Die Rückkehr des Pop-Großhirn

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Scritti Politti kehren nach 30 Jahren auf die deutschen Bühnen zurück. Ab heute sind sie in Hamburg, Berlin und Köln zu sehen. VerehrerInnen der New-Wave-Ära werden sich erinnern: Green Gartside, Kopf und kommunistischer Vordenker der Band, schien wie von der Bildfläche des Showbiz verschwunden. „The brainiest man in pop (apart from Brian Eno)„, titelte im letzten Februar die britische Tageszeitung „The Guardian“.

Doch der Schein, zumal aus deutscher Perspektive, trügt eben manchmal: Während seiner langen Abwesenheit hierzulande geschah in der Scritti-Karriere doch einiges. Zwischen 1982 bis 1988 veröffentlichte die walisische Band drei Alben. Am bekanntesten ist deren zweites Album „Cupid And Psyche ’85“. Dieses erreichte Platz 5 der UK-Charts. 1991 erzielten sie mit dem Beatlescover „She’s a Woman“, erneut einen Hit. Es sollte auch ihre letzte Top-20-Nummer in Großbritannien gewesen sein. Trotz des relativen Misserfolges bastelte Gartside an einem weiteren, eher unkonventionellen Album, das 1999 veröffentlicht wurde. Der Meister konzentrierte sich hier nämlich auf HipHop (!) und involvierte anerkannte Genre-Größen wie Mos Def in die Produktion. Leider ein Schuss in den Ofen: Die alten Fans konnten nichts damit anfangen und viele neue wurden nicht erobert. 2003 sang Gartside an der Seite von Emiliana Torrini den Track „Someday“ auf Kylie Minogues Album „Body Language“. 2006 trat Gartside dann endlich zum ersten Mal seit 1980 wieder live auf. Ob er sein ewiges Lampenfieber mittlerweile überwunden hat, sagt er nicht. Jedoch traut er sich nun endlich wieder, auch das hiesige Publikum live zu beglücken.

Tourdaten:

28. November – Hamburg, Kampnagel,

29. November – Berlin, HAU

30. November – Köln, Week-End-Festival

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