„8 Mile“ trifft „Notting Hill“: So wünscht sich Ed Sheeran sein Biopic

Mit dem Einstieg in das Filmgeschäft scheint es Ed Sheeran ernst zu sein. Nun hat er in einem Interview schon konkrete Vorstellungen für sein eigenes Biopic geäußert. Demnach wünscht er sich eine Mischung aus „8Mile“ und „Notting Hill“.

Seit einiger Zeit versucht sich Ed Sheeran auch als Schauspieler. Nach einer Gastrolle in „Game Of Thrones“ und dem Geständnis, dass er gerne einmal eine Sex-Szene mit Helen Mirren drehen wollen würde, nehmen seine Pläne nun immer größere Formen an. In einem Interview mit dem „Q-Magazine“ verriet der Musiker nun, wie sein Biopic aussehen könnte.

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Demnach möchte er es wohl Eminem gleichtun. Der Rapper verarbeitete in seinem Film „8 Mile“ aus dem Jahr 2002 seine schwierige Kindheit in Detroit. Gewalt und Drogen bestimmten den Alltag. Ganz so düster soll es bei Ed Sheeran dann nicht zugehen, ein großes Vorbild scheint der Kollege für ihn aber dennoch zu sein.

Ed Sheeran: „Nicht so hart, wie in Detroit“

„Ich hätte gerne einen ‚8 Mile’-Moment. Aber eher in Richtung ‚8 Mile’ trifft auf ‚Notting Hill’“, sagt er. „Nicht so hart, wie in Detroit, sondern wie in Ipswich. Ich habe Unmengen an Songs über die Stadt. Den Soundtrack könnte ich also machen.“

Dass die Geschichte ohne Waffen und Co. auskommt, ist klar. Der Brite tingelte ganz unschuldig mit seiner Gitarre von Pub zu Pub, bevor ihm im Jahr 2011 mit dem Song „The A Team“ der Durchbruch gelang.

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Doch noch etwas kann man aus der Aussage heraushören. Offensichtlich will es der 26-Jährige dem Rapper Eminem auch beim Soundtrack gleichtun. Der  gewann damals für den Filmsong „Loose Yourself“ den Oscar.

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Eminem ist für Ed Sheeran ein Idol

In einem Interview mit der „Sun“ hatte Ed Sheeran bereits vor einiger Zeit von konkreten Gesprächen mit einem Filmemacher erzählt. Er wolle außerdem nur noch unbekannte Schauspieler casten und alles auf einem niedrigen Budget, wie in Independent-Filmen aufbauen.

Offenbar ist Eminem für Ed in vielerlei Hinsicht ein Idol. Gegenüber der BBC verriet er, dass ihm das Album „The Marshal Matters LP“ dabei geholfen hat, sich das Stottern abzugewöhnen.

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„Meine Eltern kannten den Inhalt der Platte nicht: Ich war ungefähr neun Jahre alt. Wenn man neun Jahre alt ist und jemand unanständige Wörter sagt, will man das auch lernen. Also habe ich das Album auswendig gelernt. Er rappt so schnell, dass ich beim Rappen auch nicht mehr gestottert habe“, sagte der Popstar dort.

Zuletzt war Ed Sheeran in die Schlagzeilen gelangt, weil er seine aktive Twitter-Karriere aufgrund von zu vielen Hasskommentaren aufgab. Inzwischen ist er davon aber wieder zurückgerudert und hat betont, dass er lediglich aufgehört habe, die fiesen Kommentare zu lesen.

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