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Albumcharts: Prinz Porno trumpft auf, Olli Schulz ganz vorn dabei

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Albumcharts: Prinz Porno trumpft auf, Olli Schulz ganz vorn dabei

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“pp=mc²” ist die von der Relativitätstheorie inspirierte Weltformel von Rapper Friedrich Kautz, der sich gedacht hat, dass sein ehemaliger Künstlername Prinz Porno, mit dem er 2000 reüssierte, allein schon wegen des Google-Rankings zu schade ist, um in der Mottenkiste der deutschen Musikgeschichte zu verschwinden.

Anscheinend finden sich genügend Hörer, die das sofort verstanden haben: Prinz Porno regiert schon in der ersten Erscheinungswoche seiner neuen LP die Albumcharts. Auf Facebook bedankt er sich bei seinen Fans mit folgenden Worten: “Wow! Direkt aus dem Untergrund an die Spitze der Charts, ganz ohne Interviews, teure Videos oder Marketingkampagnen!”

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Unheilig (“Gipfelstürmer”) und Helene Fischer (“Farbenspiel” in allerhand Variationen plus Schweißband und Sticker), vor sieben Tagen auf den Plätzen eins und zwei zu finden, rutschen jeweils um eine Position nach unten. Sie werden es wohl verkraften.

Fernsehstar (“Circus HalliGalli”), Schauspieler (“Bibi & Tina – Voll verhext”) und, ja, Musiker Olli Schulz erreicht mit “Feelings aus der Asche”, seinem dritten Longplayer, beinahe das Podium und kann sich über einen glänzenden vierten Rang freuen. “So muss es beginnen”.

Die Fünf geht an die Düsseldorfer Metaller Callejon, die mit ihrem Plattentitel “Wir sind Angst” näher am Zeitgeist sind, als sie es sich wohl bei der Produktion erträumt haben (wenn es im Metal überhaupt so etwas wie Zeitgeist gibt). Natürlich bleibt der Pornoprinz nicht der einzige schwere Junge in den Charts: B-Tight sichert sich mit “Retro” Platz acht.

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