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Angebliche Verwechslungsgefahr: Bon Jovi verklagen eigene Cover-Band

Eine kleine Coverband aus Los Angeles ist offenbar eine große Bedrohung für die weltweit bekannte Band Bon Jovi. „Wir wurden kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Band die Marke und den Namen Blonde Jovi im Zusammenhang mit Live-Auftritten und als Bon Jovi-Cover-Band benutzen. Außerdem verwenden sie das „Heart & Dagger“-Logo auf ihrer Website. Unser Klient Bon Jovi muss aber seine Markenrechte schützen und der Name Blonde Jovi kann zu Verwirrungen führen“, heißt es in einem Brief von Bon Jovis Anwälten an die Coverband.

Blonde Jovi mussten daher sofort ihren Namen ändern und dürfen auch das Logo nicht mehr verwenden. Obwohl Bon Jovi eigentlich nichts gegen die Girl-Band hätten, bestünde einfach zu große Verwechslungsgefahr. Die Damen beugten sich bereits und benannten sich vorläufig in Blonde Jersey um. Fragt sich nur, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, eine kleine Girl-Band aus Los Angeles mit einer der bekanntesten Rockbands der Welt zu verwechseln. Die Damen bereuen es übrigens mittlerweile, nicht unter dem ursprünglich vorgesehenen Namen „Boob Jovi“ an den Start gegangen zu sein.


„Lucky Luke“ bekommt erstmals einen schwarzen Sheriff

In Zeiten von „Black Lives Matter“-Protesten und dem Tod von George Floyd hätte die neue „Lucky Luke“-Comicserie nicht besser wieder in die Gänge kommen können. In der neuen Ausgabe des Western-Comics wird zum ersten Mal in knapp 70 Jahren ein Afroamerikaner eine wichtige Rolle spielen. Thema Rassentrennung Normalerweise ist der Titelheld vor allem als „einsamer Cowboy“ bekannt, der Alleingänge höchstens in Begleitung von seinem Pferd Jolly Jumper und dem Hund Rantanplan unternimmt. Schließlich kann der Cowboy schneller als sein Schatten schießen, wer braucht da schon Unterstützung? Im neuesten Comic wird „Lucky Luke“ jedoch zusammen einsam sein – an der Seite…
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