Black Sabbath


Black Sabbath sind Vorbilder vieler Heavy-Metal-Bands und prägten den Heavy Metal und Doom Metal mit ihren ersten Alben nachhaltig. Ihr Album „Paranoid“ (1970) gilt als Meilenstein in der Musik-Geschichte. Nach dem Ausstieg von Sänger Ozzy Osbourne, stieß Ronnie James Dio zu Black Sabbath. Beide Sänger verfolgten nach Black Sabbath sehr erfolgreiche Solo-Karrieren. Black Sabbath verkauften mehr als 100 Millionen Alben weltweit.

Black Sabbaths Gründungsmitglieder lernten sich Ende der 1960er im Bandprojekt Earth kennen. Da es jedoch schon eine Band mit demselben Namen gab, benannten Ozzy Osbourne (Gesang), Tony Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Schlagzeug) die Band in Black Sabbath um. Mit dem neuen Namen änderte sich auch der musikalische Stil: vom anfänglichen Blues Rock distanzierte man sich und Black Sabbath schrieben Musik, vor der sich der Zuhörer fürchten sollte. Ihr selbstbetiteltes Debüt erreichte in Großbritannien die Top-Ten und konnte sich in den US-Charts über ein Jahr halten. Mit den schweren, langsamen Riffs und den düsteren Themen zeichneten Black Sabbath den Stil und Sound der späteren Heavy-Metal-Szene vor.

Mit dem Nachfolger „Paranoid“ (1970) hatten Black Sabbath ihren für sie typischen Stil endgültig gefunden: einfache Riffstrukturen, Bass- und Gitarrenvariationen und eingängige Gesangslinien. Mit dem gleichnamigen Titelsong erreichten Black Sabbath den größten Hit ihrer Karriere, das Album wurde allein in den USA vier Millionen Mal gekauft.

Die Alben „Master of Reality“ (1971) , „Volume 4“ (1972) und „Sabbath Bloody Sabbath“ (1973) konnten sich ebenso allesamt in den Top-Ten der britischen Album-Charts positionieren. Jedoch veränderte sich Black Sabbaths Stil in eine künstlerisch ausgefeilte Richtung: zu den bekannten Stilmitteln kamen Keyboards, Synthesizer und Blasinstrumente hinzu. 1978 trennten sich Black Sabbath von Ozzy Osbourne und ersetzten ihn durch Ronnie James Dio. Obwohl „Heaven and Hell“ (1980) und „Mob Rules“ (1981) Klassiker wurden, konnten Black Sabbath nicht an die Erfolge aus der Zeit mit Ozzy Osbourne anknüpfen.

Für die Ozzfest-Tour 1997 fand sich die ursprüngliche Besetzung mit Ozzy Osbourne noch einmal zusammen und das Live-Album „Reunion“, das vorwiegend aus alten Songs bestand, erzielte Platin-Status in den USA. 2000 erhielten Black Sabbath für „Reunion“ den Grammy Award in der Kategorie „Best Metal Performance“. 2005 wurden Black Sabbath in die UK Hall of Fame aufgenommen, 2006 in die Rock and Roll Hall of Fame.

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Reviews zu Black Sabbath


  • Black Sabbath - 13

    Wenn es um Heavy Metal geht und wie man das Genre definiert, tauchen immer, sofort und ohne jeden Zweifel zwei weitere Wörter auf: Black Sabbath. Man kann sich harte Rockmusik gar nicht vorstellen ohne die Initialzündung „Paranoid“ – dem zweiten Album, mit dem 1970 eine neue Ära anfing, gerade mal vier Monate nach dem auch […]

  • Black Sabbath - Paranoid

    Wer würde bestreiten, dass die Stärke des Rock in seiner primitiven Einfachheit liegt? Das richtige Riff zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Bei Black Sabbath wog es gefühlte 20 000 Tonnen und war so zäh und düster wie ein Albtraum, aus dem man nicht mehr erwacht. Die Kritiker sahen das ganz ähnlich und schrieben die […]

  • Black Sabbath - The Last Supper

    „Let me see your fucking hands!“ Fuck, richtig, es geht um Ozzy Osbourne. Zwei fucking Stunden Reunion-Gig von ’99 (mit den üblichen fucking Hits „War Pigs“, Black Sabbath„, „Iron Man“, „Paranoid“) werden noch übertroffen von einer fucking braven Dokumentation, bei der einem Tony lommi, Geezer Butler und Tony Ward erzählen wollen, wie gut sie sich […]

  • Black Sabbath - The Best Of Black Sabbath

    Die Volldröhnung: eine kompakte Retrospektive der Metal-Pioniere. Es begab sich vor 30 Jahren in Birmingham. Vier junge Männer taten sich zusammen, um eine Kapelle namens Earth zu gründen und die Welt zu erobern. Zunächst arbeiteten sie redlich und traten in jeder Kaschemme auf, die sie haben wollte. Im Star Club zu Hamburg ärgerten sie das […]