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Bob Marley

Bob Marley wurde unter dem Namen Nesta Robert Marley 1945 in Nine Miles, Jamaika geboren. Als Gitarrist und Leadsänger seiner Ska-, Rocksteady- und Reggaeband The Wailers schrieb er mit Songs wie „I Shot The Sheriff“, „No Woman, No Cry“ und „One Love“ Musikgeschichte, denn er hatte damit maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Musikstils Reggae. Bob Marley starb am 11.05.1981 an Krebs.

Nach erfolglosen Anfängen gründete Bob Marley 1963 zusammen mit Beverly Kelso, Junior Braithwaite und Cherry Smith die Band The Teenagers, die sich mehrfach umbenannte, unter anderem in The Wailing Wailers. Die Musik der Band war zunächst von schnellem, damals populärem Ska sowie von Elementen der jamaikanischen Volksmusik geprägt. Ihr damaliger Produzent Lee Perry entschied, die Musik zu verlangsamen. Dieser ungewöhnliche, neue Musikstil wurde vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen und Bob Marley wurde zum erfolgreichen Musiker, der sogar durch Großbritannien und die USA touren konnte.

Bob Marley, der schon in den 1960ern vom Christentum zur Rastafari-Religion konvertierte, ließ seine spirituellen Überzeugungen in die Musik einfließen, so dass es meist schwer ist, ohne Kenntnisse der Rastafaris die Inhalte seiner Texte zu verstehen. Seine Dreadlocks, die ebenso Erkennungsmerkmal der Rastafaris sind, wurden auch zu seinem Künstler-Markenzeichen.

1969 brachten die umbenannten The Wailers gleich vier Reggae-Klassiker heraus: „Soul Rebel“, „Duppy Conqueror“, „400 Years“ und „Small Axe“. Nachdem Bob Marley seine Band 1974 in Bob Marley & The Wailers umbenannte und das Album „Natty Dread“ mit dem Hitsong „No Woman, No Cry“ veröffentlichte, erzielte er auch internationalen Erfolg. Bob Marley nutzte seinen Status als Weltstar für politische Themen, zum Beispiel auf dem Album „Survival“, das stark von seinem Afrika-Aufenthalt 1979 geprägt wurde.

Aufgrund einer Fußverletzung wurde bei Bob Marley 1977 Krebs festgestellt. Als überzeugter Rastafari ließ er sich jedoch nicht operieren, so dass sich der Krebs weiter ausbreitete und Bob Marley den Metastasen am 11.05.1981 in Miami erlag. Sein Album „Exodus“ wurde drei Jahre nach seinem Tod zum bestverkauften Album des Reggea und erreichte Diamant-Status.

Bob Marley haben wir außerdem gefunden in:

30.03.2021:  Zehn bedeutende Alben aus Eric Claptons überaus produktivem Schaffen in über 50 Jahren, mit und ohne Bands. in Die zehn besten Alben von Eric Clapton

15.03.2021:  „Assembly“, ist eine Zusammenstellung einiger der prägnantesten Stücke Joe Strummers. Wir verlosen dreimal die CD. in Joe Strummer: „Assembly“-Retrospektive – hier gewinnen

02.03.2021:  Bunny Wailer, Reggae-Legende und Gründungsmitglied der Wailers, ist gestorben. in Reggae-Ikone Bunny Wailer von The Wailers ist tot

Reviews zu Bob Marley


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    Während die Gemeinde weiterhin auf die seit 2006 angekündigte Deluxe-Ausgabe des „Live!“-Albums von 1975 mit dem Konzert im Londoner Lyceum wartet, läutet der Marley-Clan die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Maestros mit einem lange als Bootleg in minderer Qualität kursierenden Mitschnitt aus der Music Hall in Boston vom Juni 1978 ein. Do three years make […]

  • David Burnett – Bob Marley Soul Rebel

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  • John Masouri – Wailing Blues: The Story Of Bob Marley’s Wailers

    Wailing Blues – The Story Of Bob Marley’s Wailers (Omnibus, ca. 35 Euro) von John Masouri sei allen empfohlen, die möglichst viel wis­sen möchten über die wechselvolle Geschichte dieser Band, ihre internen Querelen und ihre maßgeblichen Impulse für die Entwicklung des Reggae. Die Anfänge in Kingston, das Exil in London, der globale Erfolg, sämtliche Details […]

  • Bob Marley & The Wailers – Rasta Revolution

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  • Jeremy Collingwood – Bob Marley: His Musical Legacy

    „„Bob Marley – His Musical Legacy“ von Jeremy Collingwood ist eines jener seltenen Bücher über Leben und Werk eines Musikers, das auch den Nicht-Fan und Skeptiker in seinen Bann zu ziehen weiß. Ein Prachtband zudem, der auch ästhetischen Ansprüchen genügt. Collingwood, ausgewiesener Marley-Kenner und Herausgeber des Fanzines „Distant Drums“, erklärt Marleys Wirken vor dem Hintergrund […]

  • Bob Marley & The Wailers – Live At The Rainbow

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    Was er mit den ersten Wailers-Platten für Island und dem famosen Mitschnitt eines Londoner Konzerts gesät hatte, erntete er so richtig erst mit der nächsten Studio-LP. Kurios nur: „Rastaman Vibration“, Marleys erfolgreichstes Album zu Lebzeiten, markierte eigentlich eine kreative Auszeit für ihn. Den Gang der Session-Dinge diktierten damals ganz klar seine Rhythmus-Leute Aston und Carlton […]

  • Bob Marley & The Wailers – Live At The Lyceum

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  • Bob Marley & The Wailers – One Love – The Very Best Of

    Legend“ ist zweifellos der Megaseller im Bob-Marley-Katalog. Mit schätzungsweise 15 bis 20 Millionen verkauften Exemplaren seit vielen Jahren ein Dauerbrenner wie „Back In Black“ von AC/DC, „Metallica“ von besagter Band oder „The Dark Side Of The Moon“ von der anderen bekannten, gehört die Platte zu jenen Selbstläufern, von denen die Industrie träumt. Aber wenn es […]



Reggae-Ikone Bunny Wailer von The Wailers ist tot

Bunny Wailer ist tot. Das Gründungsmitglied der legendären Reggae-Band The Wailers verstarb am 02. März 2021 im Alter von 73 Jahren im Medical Associates Hospital in Kingston, Jamaika. Todesursache unbekannt Wailers Managerin Maxine Stowe bestätigte den Tod des Musikers. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Wie der US-amerikanische ROLLING STONE berichtet, lag Wailer seit seinem zweiten Schlaganfall im Jahr 2020 mehrmals im Krankenhaus. Gigant des Reggae Bunny Wailer wurde am 10. April 1947 als Neville O'Reilly Livingstone in Kingston, Jamaika geboren. Zu Bob Marley, dessen Begleitmusiker er werden würde, hatte er seit Kindestagen engen Kontakt: Die beiden wuchsen im selben…
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