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Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Mystische Brüste und kastrierte Philosophen

Vor zwei Jahren habe ich eine neue Band gegründet, sie heißt DIE REALITÄT. Wir sind super: sehr laut – aber süß. It’s indie as fuck, wie meine Großtante zu sagen pflegte. Oder wie wir zu sagen pflegen: „Heute, wo sich niemand mehr für Bands interessiert, haben wir eine gegründet.“ Man nennt das womöglich antizyklisches Arbeiten. Oder man nennt es sonst irgendwie. Worauf ich hinaus will: Es ist für hiesige Indie-Musiker verführerisch, vergangene Zeiten zu glorifizieren: „In den späten Achtzigern wären wir groß gewesen! Spex-Titelbild mindestens!!“ Vor ein paar Tagen fand ich eine olle Spex-Ausgabe aus dem Jahr 1988: „The German…
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