Artist

Roy Orbison

E-Mail
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare

Roy Orbison gilt als Pionier des Rock’n’Roll und wurde häufig als einer der einflussreichsten Künstler dieses Genres benannt. Elvis Presley bezeichnete ihn als “greatest singer in the world”, Hits wie “Oh Pretty Woman”, “You Got It” und “Only The Lonely” sind aus dem Repertoire des Rock’n’Roll nicht mehr wegzudenken. Roy Orbison wurde in drei Hall of Fames aufgenommen und posthum mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Er verstarb am 06.12.1988 in Hendersonville, Tennessee.

Nach vielen Bemühungen veröffentlichte Roy Orbinson mit seiner Band The Teen Kings 1956 seine Debüt-Single “Ooby Dooby”. The Teen Kings gingen daraufhin mit Johnny Cash, Carl Perkins und anderen Künstlern auf Tour.

Der internationale Durchbruch gelang Roy Orbison 1960 mit “Only The Lonely”. Mit seinen Rock-, Pop- und Country-Titeln erreichte er Spitzenpositionen in den Charts und wurde weltweit für seinen Tenor und sein Falsett bekannt. Ein besonderes Charakteristikum seines Gesanges wurde das rollende “R”, das er an markanten Stellen einiger Lieder unterbrachte. Bei seinen ersten Konzerten in Großbritannien Orbinson 1963 mit den Beatles auf. In dieser Zeit wurde die schwarze Sonnenbrille zu seinem Markenzeichen.

“Oh, Pretty Woman” (1964) wurde zu Roy Orbinson größtem Hit, aber auch andere Songs wie “In Dreams”, “Crying”, “Running Scared” und “Blue Bayou” wurden Erfolgssingles.

Nach vielen privaten Schicksalsschlägen wurde es ruhig um Roy Orbinsons musikalische Arbeit, auch die Qualität seiner Songs litt unter dem Druck des Labels. 1976 wurde er auf einem Elvis-Presley-Konzert vom King of Rock’n’Roll als “the greatest singer in the world” vorgestellt. Im Duett mit Emmylou Harris zu “That Lovin’ You Feelin’ Again” war Roy Orbison erneut überaus erfolgreich und gewann sogar einen Grammy Award.

In der Folgezeit machte er vor allem durch Kollaborationen mit großen Künstlern wie Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins auf sich aufmerksam. In die Rock and Roll Hall of Fame wurde Roy Orbison 1987 aufgenommen. Sein Comeback feierte er mit der Single “You Got It”, die ein weltweiter Hit wurde.

Am 06.12.1988 starb Roy Orbison an einem Herzinfarkt noch vor Veröffentlichung seines Albums. Zwanzig Jahre nach seinem Tod erhielt er posthum einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

E-Mail

Nächster Artikel

  • Run DMC Album-Cover Greatest Hits

    Run-D.M.C.

    1. März 2012

    Run-D.M.C. waren eine der einflussreichsten Hip-Hop-Gruppen Amerikas. Mitglieder waren Joseph "Run" Simmons, Darryl "D.M.C." McDaniels und Jason "Jam Master Jay" Mizell aus Hollis, Queens, New York City.

Vorheriger Artikel
Artikel zu Roy Orbison
Diskografie
  • Roy Orbison

    The MGM Years 1965-1973
    05. Februar 2016

    Roy Orbison hatte 1964 mit „Oh, Pretty Woman“ gerade den Höhepunkt seines weltweiten Erfolgs erreicht, da erhielt er von MGM ein Millionen­angebot, das er nicht ablehnen konnte. Zwar bot ihm auch Monument, das Label, für das er unzählige Hits schrieb, einen ähnlichen, für damalige Zeiten geradezu spektakulären Deal an, doch MGM lieferte etwas, das der […]

  • Roy Orbison The Soul Of Rock And Roll

    Roy Orbison – The Soul Of Rock’n’Roll

    08. Dezember 2008

    Armer Roy, dickes Kind. Weil er in Wink, West-Texas, nahe der mexikanischen Grenze geboren war, nannte er seine erste Band The Wink Westerners. Weil das dem Quintett bald selber zu albern erschien und wohl die Verehrung für Gene Autry und den Western Swing von Bob Wills rapide schwand, benannte sich das Quintett um in The […]

  • Roy Orbison Mystery Girl Artwork

    Roy Orbison

    Mystery Girl & King Of Hearts
    03. Mai 2008

    Das eine Album wurde vor, das nach andere nach Orbisons Tod veröffentlicht; hier wurde jede Platte dürftig um ein Stück ergänzt. Bei “Mystery Girl” produzierten, schrieben und spielten beflissen T-Bone Burnett, Jeff Lynne, Brian Eno, Bono sowie Tom Petty und seine Heartbreakers. Posthum kümmerte sich Witwe Barbara um die Fertigstellung der letzten Lieder für “King […]

  • Roy Orbison - The All-Time Greatest Hits Vinyl

    Roy Orbison

    The All-Time Greatest Hits
    03. April 2007

    Die exzellente DCC-Edition ist längst vergriffen und wechselt bei Ebay bereits für dreistellige Summen den Besitzer, der Markt verlangte mithin audiophilen Orbison-Nachschub. Und bekommt ihn, samt Re-Mastering mittels Steve Hoffmans bewährtem Röhren-Equipment, unter Vermeidung minimalster Nachlässigkeiten, die ein Rillen-Echo begünstigen oder hochfrequente Signale verzerren könnten. State ofthe art, so klangtreu wie digi-fern. Und selbstverständlich auf […]

  • Roy Orbison The Anthology Cover

    Roy Orbison

    The Anthology
    03. August 2006

    Witwe Barbara hat schon vor einer Weile diesen Zusammenschnitt veranlasst, der dem Untertitel “The Man. His Music. His Life” Hohn spricht: Roy Orbison wird als Dunkler Prinz mystifiziert, der offenbar vom Himmel fiel und hinreißende Dramolette sang, wie die Bee Gees, Bono, Bernie Taupin, k. d. lang und Jeff Lynne hinlänglich rühmen. Die paar Fernsehauftritte […]

  • Ups..

    Roy Orbison

    Black & White Night/Very Best Of
    03. Juni 2006

    Legendärer Auftritt von 1987 mit Costello, Waits, Springsteen

weitere Album-Reviews zu Roy Orbison