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Travis

Travis im Überblick:

30.07.2020:  Erinnerungen an das Pop-Niemandsland des Jahres 2000, „Teenage Dirtbag“ von Wheatus und eine Preis-verleihung mit Nelly Furtado und Missy Elliott in Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Anfang vom Ende

10.07.2020:  Das Frühreife Werk einer über alle Maßen begabten Superkapelle sprang direkt an die Spitze der britischen Charts. Hier ist die Originalrezension zum Coldplay-Debütalbum aus dem ROLLING STONE. in „Parachutes“ von Coldplay wird 20: Schwermütig schwerelos in den Himmel

06.07.2020:  Wer ist eigentlich besser: Rocky Balboa oder John Rambo? Hier gibt es die Antwort. in Sylvester Stallone: Alle „Rocky“- und „Rambo“-Filme im Sterne-Ranking

06.07.2020:  Die beste Filmmusik aus den letzten 70 Jahren - mit „Spiel mir das Lied zum Tod“, „Tanz der Vampire“, „Blade Runner“, „The Virgin Suicides“, „Herr der Ringe“ und „Under The Skin“. in Die 60 besten Soundtracks aller Zeiten

02.07.2020:  Rapper Vanilla Ice möchte seinen Hit „Ice Ice Baby“ bei einer Party zu Ehren des amerikanischen Unabhängigkeitstags zum Besten geben – und das trotz Corona. in Trotz Corona: Vanilla Ice wird „Fourth of July“-Konzert in Texas spielen – vor 2.500 Leuten

19.05.2020:   Travis McCready, der Sänger von Bischof Gunn, spielte in den USA eine Akustik-Show, die exakt den Hygiene-Richtlinien der sozialen Distanzierung entsprach. ROLLING STONE zeigt, wie das aussah. in So sieht ein Konzert in Zeiten von Corona und Social Distancing aus

30.04.2020:  ROLLING-STONE-Autoren haben die wichtigsten Platten der Country Music ausgewählt. in Das sind die 50 besten Country-Alben aller Zeiten

12.04.2020:  Welcher berühmte Song hatte den Arbeitstitel „Scrambled Eggs“? Welche Kollegen hat Korn-Frontmann Jonathan Davis als „Weicheier“ bezeichnet? Wie kommt es, dass Taylor Swift „easter eggs“ genauso gerne versteckt wie sucht? Und welcher weltbekannte Popstar bestritt ein Musikvideo im Hasenkostüm? Hier erfahren Sie es. in Hasen, Hits und Hühner-Erzeugnisse: 10 Pop-Ostereier

06.03.2020:  Barbara Martin war ab 1960 für kurze Zeit als Sängerin bei den Supremes dabei. Allerdings gab es nie ein Platten-Cover mit ihr zu sehen. in The Supremes: Sängerin Barbara Martin ist tot

25.02.2020:  Das Open Air bringt den R&B-Musiker und Produzenten Post Malone für seine einzige Deutschlandshow nach Moosburg bei München. Auch am 13. und 14. Juni dabei: Seeed, Kontra K, Skepta und Rita Ora. in Limestone Festival 2020 - mit Seeed, Post Malone und Skepta

19.02.2020:  Der Rapper Pop Smoke ist tot. Einbrecher schossen auf ihn in seiner Wohnung in den Hollywood Hills. Der 20-jährige erlag in einem anliegenden Krankenhaus den Schusswunden. in Rapper Pop Smoke: von Einbrechern in seiner Wohnung erschossen

27.01.2020:  Als erster Frau in der Geschichte des Grammys gelingt es Billie Eilish, alle vier wichtigen Preise an einem Abend zu gewinnen. in Billie Eilish gelingt historischer Grammy-Triumph

Reviews zu Travis


  • Travis Elborough - „The Long-Player Goodbye“

    The Long-Player Goodbye (Sceptre, ca. 22 Euro) von Travis Elborough ist zuvorderst eine Chronik der Langspielplatte, en passant eine Liebeserklärung an diesen Tonträger und, reichlich verfrüht, ein kulturkritischer Nachruf. Im Ton verbindlich, in der Sache analytisch, argumentiert der Autor für das Format und seine Möglichkeiten, ohne diverse Defizite wie das prekäre Handling zu unterschlagen. Ein […]

  • Travis – Ode To J. Smith - Kantiger, knurriger, knochiger: Fran Healy will wieder rocken

    Niedliche Melancholie, knopfäugige Todessehnsucht, schnuffelige Lakonie. Dafür liebte man Travis am innigsten: für ihre himmelstürmendcn Melodien, die nur von den darin behandelten irdischen Malaisen am Boden gehalten wurden. Ach, die Dämonen im Geranientopf! Am zweitinnigsten verehrte man die Schotten für ihre frühe Ungestümheiten, das All I Wanna Do Is Rock-Gedröhn. Auf „Ode To J. Smith“, […]

  • Travis Elborough – The Long-Player Goodbye

    The Long-Player Goodbye (Sceptre, ca. 22 Euro) von Travis Elborough ist zuvorderst eine Chronik der Langspielplatte, en passant eine Liebeserklärung an diesen Tonträger und, reichlich verfrüht, ein kulturkritischer Nachruf. Im Ton verbindlich, in der Sache analytisch, argumentiert der Autor für das Format und seine Möglichkeiten, ohne diverse Defizite wie das prekäre Handling zu unterschlagen. Ein […]

  • Travis - Ode To J. Smith

    Niedliche Melancholie, knopfäugige Todessehnsucht, schnuffelige Lakonie. Dafür liebte man Travis am innigsten: für ihre himmelstürmenden Melodien, die nur von den darin behandelten irdischen Malaisen am Boden gehalten wurden. Ach, die Dämonen im Geranientopf! Am zweitinnigsten verehrte man die Schotten für ihre frühe Ungestümheiten, das All I Wanna Do Is Rock-Gedröhn. Auf „Ode To J. Smith“, […]

  • Travis – J. Smith

    The circle only has one side: Und so schließt er sich, zwölf Jahre nach „All I Want To Do Is Rock“, wieder auf 10inch und wieder auf dem Band-eigenen Label. Musikalisch haben Travis indes Metamorphosen durchlaufen, nicht immer marktgerecht, stets aber selbstbestimmt. Diese neueste ist Riff-dominant und unterlegt einen Schritt im Leben des Songprotagonisten mit […]

  • Travis - J. Smith

    Travis melden sich mit einer limitierten 10″ auf Red Telephone Box zurück. Optisch erinnert das Sleeve dank des Designs von Fran Healy an ihre erste Veröffentlichung, die bis heute unübertroffene Ur-Version von „All I Want To Do Is Rock“ auf dem hauseigenen Label. „J. Smith“ ist ein komplett analog aufgenommenes, vielschichtiges kleines Monster, das mit […]

  • Travis -The Boy With No Name

    Noch einmal entfaltet sich die alte Jingle-Jangle-Magie, klingeln die Gitarren, erhebt sichein ominöses Tosen im Hintergrund: „I had a nightmare/ I lived in a little town/Where little dreams were broken/And words were seldom spoken/ I tried to reach you but all the lines were down/ And so the rain begins to fall/ On this little […]

  • Merle Travis – Live At The Town Hall Party 1958-59

    Als Picker hatte Merle Travis nur Chet Atkins neben und niemand über sich, weder in Sachen Stilbildung noch in Bezug auf Virtuosität. Qualitäten, die hier freilich allenfalls zu erahnen sind, denn der Anlaß forderte in erster Linie Entertainment: Tex Ritters TV-Show „Town Hall Party“ war in den 50er Jahren ein samstägliches Stelldichein für die Stars […]

  • Travis Wammack – Scr-Scr-Scratchy

    Als Travis Wammack aus Walnut, Mississippi, 1962 bei dem Produzenten Roland Janes vorsprach, war er 16 Jahre alt und „als Gitarrist schon sensationell gut“, so Janes. Wammacks erste 45 paarte mit „Scratchy“ und „Firefly“ zwei trashige Instrumentals, auf denen der Musiker dennoch zu brillieren wußte, nicht zuletzt durch halsbrecherische Läufe. Kein Wunder, daß Wammack unter […]

  • Squarepusher – Ultravisitor

    Die Gehirnwindungen des Squarepusher sind unergründlich, und seine neunte Platte klingt, als ob man in einem Wägelchen aus Metall eben diese Windungen entlangrast, die so fürchterliche Haken schlagen, dass man fast ins All geschleudert wird. Einige Sequenzen hat Tom Jenkinson als Jazz-Konzert mit Publikum inszeniert, eine Bassgitarre mutiert zum digitalen Schreckinstrument, Breakbeats lösen sich in […]

  • 47. Travis – The Man Who - Die 100 besten Alben

    Die Band, die plötzlich jeder lieb hatte… Wolfgang Doebeling wusste es natürlich schon viel früher. Doch nach „The Man Who“ konnten auch die größten Holzklötze nicht mehr abstreiten, was für ein wunderbarer Songwriter Fran Healy ist. Gut, die Texte waren oft fragwürdig, um nicht zu sagen banal („What’s so wrong/ Why the face so long?“), […]

  • Travis – The Invisible Band

    Der zarte Schmelz. Das zage Bangen. Die süße Wehmut. Der schöne Schmerz. Die Scheißfrisur. Ein Mann, ein Weichei: Fran Healy. Keiner saugt so viele Tränen auf, keiner leidet öffentlicher, keiner liebt seine Frau wie er. Franny ist ein guter Mensch und ein göttlicher Songschreiber. Gleich „Sing“ – erste Single und erster Song von „The Invisible […]

  • TRAVIS: Furioser Blindflug im Rockreich

    Wissen ist Macht, wird behauptet. „Macht nichts“, sagte vor zehn Jahren der schottische Kunststudent Francis Healy, hängte sich eine Gitarre um und fing an, aus einer möglichst unschuldigen und naiven Perspektive heraus Songs zu schreiben. Und dieser Devise blieb er immer treu: „Ich will gar nicht viel wissen. Wenn du über eine Sache zu viel […]

  • Travis – Good Feeling

    Es wird eng für Oasis. Noel selbst erteilte den Schotten den Ritterschlag, darin ist er gerecht. Ein reichliches halbes Jahr nach dem Überraschungsschlag „All I Want To Do Is Rock“, einem rohen Stück züggellosen Hedonismus‘ und entfesselter, zerrender Gitarren, kommt das Debüt-Album, wieder mit blödem Titel und – aufs Ganze gesehen – sensationeller noch als […]



„Parachutes“ von Coldplay wird 20: Schwermütig schwerelos in den Himmel

Das bald erbarmungswürdige Hin und Her der Herren Gallagher funktioniert als Symbol: Es ist vorerst aus mit den großen Gesten, pfauenhaften Attitüden und lauten Proklamationen in Britannien. Man mag das blasierte Gebalze ja nicht mehr hören, sucht statt dessen die unverfälschte Attitüde, das wahre Leben, und wird fündig bei Antihelden wie Fran Healy und Thom Yorke, im bescheidenen Gebaren von Sängern, die sich mit dem Sein abmühen und den Zerriss gar nicht leugnen wollen. Die Abkehr von den Dompteuren rückt nach Travis nun das Wahl-Londoner Quartett Coldplay ins Blickfeld der britischen Öffentlichkeit Die kaum Zwanzigjährigen erprobten die eigene Kreativität bislang…
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