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Travis

Travis im Überblick:

16.06.2021:  Die Musikgeschmäcker sind unterschiedlich. Das gilt auch für die Spieler der Nationalmannschaft. Bundestrainer Jogi Löw flüchtet jedenfalls oft, wenn die Regler hochgeschoben werden. in Playlist der DFB-Elf: Das hören die Nationalspieler

28.05.2021:  Mit „The Boy With No Name“ wird wird ein Travis-Album von 2007 neu veröffentlicht. Wir sprachen mit Fran Healy über die (politische) Entwicklung der Band in jener Zeit – und einen folgenschweren Live-Auftritt in Travis: Fran Healy im Interview über „The Boy With No Name“ – „Doch, Songs können Leben retten“

04.05.2021:  Zwei trostvolle Alben für die Ewigkeit - und dann kam die schrittweise Hinwendung zum Plastikpop: Coldplay haben ihre Seele anscheinend an den Kommerz verkauft. Das ist jammerschade. in Coldplay: Geschichte einer enttäuschten Liebe

22.04.2021:  Glen Campbell sollte Eddie van Halen Gitarren-Nachhilfe geben, vertrat Brian Wilson bei den Beach Boys – und gab im Kino, neben John Wayne, den Cowboy. Zehn wichtige Fakten zu Glen Campbell. in Glen Campbell: 10 Fakten über den „Rhinestone Cowboy“-Sänger

09.04.2021:  Fran Healy reflektiert über die Anfänge von Travis, die Aufnahmen zu ihrer Debütplatte, den Einfluss von AC/DC – und erklärt, warum ihn neue Musik nicht mehr zum Weinen bringt. „Good Feeling“ ist seit dem 02. April als Neuauflage auf Vinyl erhältlich. in Fran Healy von Travis: „Es gibt Songs by Design – aber meine sind by Divine!“

03.04.2021:  Welcher berühmte Song hatte den Arbeitstitel „Scrambled Eggs“? Welche Kollegen hat Korn-Frontmann Jonathan Davis als „Weicheier“ bezeichnet? Und welcher weltbekannte Popstar bestritt ein Musikvideo im Hasenkostüm? Hier erfahren Sie es. in Hasen, Hits und Hühner-Erzeugnisse: 10 Pop-Ostereier

03.04.2021:  Wir präsentieren die 20 berühmtesten Stubentiger mit Popmusikbezug – samt ihrer bekannten Frauchen, Herrchen und Gefährten. in Die 20 berühmtesten Katzen der Popmusik (und die wichtigsten Pussy-Songs)

19.03.2021:  Radiohead-Produzent Nigel Godrich ermutigte Stephen Malkmus und Co. zu einfachen Liebesliedern und einem „Folk Jam“, der gar kein Jam war. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Pavement – „Terror Twilight“

15.03.2021:  Bei den Grammy Awards 2021 konnten unter anderem Beyoncé, Taylor Swift, Fiona Apple und Billie Eilish abräumen. in Grammy Awards 2021: Alle Gewinner im Überblick

25.01.2021:  Wer glaubt, dass Coldplay spätestens nach ihrem dritten Album „X&Y“ von einer Zirkustruppe ausgetauscht wurden, der sollte unbedingt hier reinhören. in Die besten Coldplay-Songs, die kaum einer kennt

07.01.2021:  Mit nur einem Wort verrät Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker die Nachricht, auf die die Fans der Poppunk-Ikonen lang gewartet haben: 2021 bringt neue Musik. in Blink-182: Travis Barker bestätigt neues Album für 2021

27.12.2020:  Die besten Alben des Jahres 2020, ausgesucht von der ROLLING-STONE-Redaktion in ROLLING STONE hat gewählt: Die Alben des Jahres 2020

Reviews zu Travis


  • Travis Elborough - „The Long-Player Goodbye“

    The Long-Player Goodbye (Sceptre, ca. 22 Euro) von Travis Elborough ist zuvorderst eine Chronik der Langspielplatte, en passant eine Liebeserklärung an diesen Tonträger und, reichlich verfrüht, ein kulturkritischer Nachruf. Im Ton verbindlich, in der Sache analytisch, argumentiert der Autor für das Format und seine Möglichkeiten, ohne diverse Defizite wie das prekäre Handling zu unterschlagen. Ein […]

  • Travis – Ode To J. Smith - Kantiger, knurriger, knochiger: Fran Healy will wieder rocken

    Niedliche Melancholie, knopfäugige Todessehnsucht, schnuffelige Lakonie. Dafür liebte man Travis am innigsten: für ihre himmelstürmendcn Melodien, die nur von den darin behandelten irdischen Malaisen am Boden gehalten wurden. Ach, die Dämonen im Geranientopf! Am zweitinnigsten verehrte man die Schotten für ihre frühe Ungestümheiten, das All I Wanna Do Is Rock-Gedröhn. Auf „Ode To J. Smith“, […]

  • Travis Elborough – The Long-Player Goodbye

    The Long-Player Goodbye (Sceptre, ca. 22 Euro) von Travis Elborough ist zuvorderst eine Chronik der Langspielplatte, en passant eine Liebeserklärung an diesen Tonträger und, reichlich verfrüht, ein kulturkritischer Nachruf. Im Ton verbindlich, in der Sache analytisch, argumentiert der Autor für das Format und seine Möglichkeiten, ohne diverse Defizite wie das prekäre Handling zu unterschlagen. Ein […]

  • Travis - Ode To J. Smith

    Niedliche Melancholie, knopfäugige Todessehnsucht, schnuffelige Lakonie. Dafür liebte man Travis am innigsten: für ihre himmelstürmenden Melodien, die nur von den darin behandelten irdischen Malaisen am Boden gehalten wurden. Ach, die Dämonen im Geranientopf! Am zweitinnigsten verehrte man die Schotten für ihre frühe Ungestümheiten, das All I Wanna Do Is Rock-Gedröhn. Auf „Ode To J. Smith“, […]

  • Travis – J. Smith

    The circle only has one side: Und so schließt er sich, zwölf Jahre nach „All I Want To Do Is Rock“, wieder auf 10inch und wieder auf dem Band-eigenen Label. Musikalisch haben Travis indes Metamorphosen durchlaufen, nicht immer marktgerecht, stets aber selbstbestimmt. Diese neueste ist Riff-dominant und unterlegt einen Schritt im Leben des Songprotagonisten mit […]

  • Travis - J. Smith

    Travis melden sich mit einer limitierten 10″ auf Red Telephone Box zurück. Optisch erinnert das Sleeve dank des Designs von Fran Healy an ihre erste Veröffentlichung, die bis heute unübertroffene Ur-Version von „All I Want To Do Is Rock“ auf dem hauseigenen Label. „J. Smith“ ist ein komplett analog aufgenommenes, vielschichtiges kleines Monster, das mit […]

  • Travis -The Boy With No Name

    Noch einmal entfaltet sich die alte Jingle-Jangle-Magie, klingeln die Gitarren, erhebt sichein ominöses Tosen im Hintergrund: „I had a nightmare/ I lived in a little town/Where little dreams were broken/And words were seldom spoken/ I tried to reach you but all the lines were down/ And so the rain begins to fall/ On this little […]

  • Merle Travis – Live At The Town Hall Party 1958-59

    Als Picker hatte Merle Travis nur Chet Atkins neben und niemand über sich, weder in Sachen Stilbildung noch in Bezug auf Virtuosität. Qualitäten, die hier freilich allenfalls zu erahnen sind, denn der Anlaß forderte in erster Linie Entertainment: Tex Ritters TV-Show „Town Hall Party“ war in den 50er Jahren ein samstägliches Stelldichein für die Stars […]

  • Travis Wammack – Scr-Scr-Scratchy

    Als Travis Wammack aus Walnut, Mississippi, 1962 bei dem Produzenten Roland Janes vorsprach, war er 16 Jahre alt und „als Gitarrist schon sensationell gut“, so Janes. Wammacks erste 45 paarte mit „Scratchy“ und „Firefly“ zwei trashige Instrumentals, auf denen der Musiker dennoch zu brillieren wußte, nicht zuletzt durch halsbrecherische Läufe. Kein Wunder, daß Wammack unter […]

  • Squarepusher – Ultravisitor

    Die Gehirnwindungen des Squarepusher sind unergründlich, und seine neunte Platte klingt, als ob man in einem Wägelchen aus Metall eben diese Windungen entlangrast, die so fürchterliche Haken schlagen, dass man fast ins All geschleudert wird. Einige Sequenzen hat Tom Jenkinson als Jazz-Konzert mit Publikum inszeniert, eine Bassgitarre mutiert zum digitalen Schreckinstrument, Breakbeats lösen sich in […]

  • 47. Travis – The Man Who - Die 100 besten Alben

    Die Band, die plötzlich jeder lieb hatte… Wolfgang Doebeling wusste es natürlich schon viel früher. Doch nach „The Man Who“ konnten auch die größten Holzklötze nicht mehr abstreiten, was für ein wunderbarer Songwriter Fran Healy ist. Gut, die Texte waren oft fragwürdig, um nicht zu sagen banal („What’s so wrong/ Why the face so long?“), […]

  • Travis – The Invisible Band

    Der zarte Schmelz. Das zage Bangen. Die süße Wehmut. Der schöne Schmerz. Die Scheißfrisur. Ein Mann, ein Weichei: Fran Healy. Keiner saugt so viele Tränen auf, keiner leidet öffentlicher, keiner liebt seine Frau wie er. Franny ist ein guter Mensch und ein göttlicher Songschreiber. Gleich „Sing“ – erste Single und erster Song von „The Invisible […]

  • TRAVIS: Furioser Blindflug im Rockreich

    Wissen ist Macht, wird behauptet. „Macht nichts“, sagte vor zehn Jahren der schottische Kunststudent Francis Healy, hängte sich eine Gitarre um und fing an, aus einer möglichst unschuldigen und naiven Perspektive heraus Songs zu schreiben. Und dieser Devise blieb er immer treu: „Ich will gar nicht viel wissen. Wenn du über eine Sache zu viel […]

  • Travis – Good Feeling

    Es wird eng für Oasis. Noel selbst erteilte den Schotten den Ritterschlag, darin ist er gerecht. Ein reichliches halbes Jahr nach dem Überraschungsschlag „All I Want To Do Is Rock“, einem rohen Stück züggellosen Hedonismus‘ und entfesselter, zerrender Gitarren, kommt das Debüt-Album, wieder mit blödem Titel und – aufs Ganze gesehen – sensationeller noch als […]



Travis: Fran Healy im Interview über „The Boy With No Name“ – „Doch, Songs können Leben retten“

Einen richtigen, warmen Frühling hat es in Deutschland bislang nicht gegeben, in Kalifornien dagegen strahlt, wie sich aus dem Zoom-Fenster erkennen lässt, die Sonne von einem klaren blauen Himmel. Fran Healy hat sich vom Fahrersitz seines Autos heraus zugeschaltet, hat gerade seinen Sohn zur Schule gebracht. Nun steht er auf einem Parkplatz. Er krempelt seinen T-Shirt-Ärmel hoch, zeigt das Pflaster auf seiner Schulter. Erst gestern hat er sich impfen lassen. „Ich war im CVS, der Supermarktkette. Habe mich nach einer Corona-Impfung erkundigt und sie gleich bekommen.“ Healy fragt sich, ob das in Deutschland bei den Apotheken (er verwendet das deutsche…
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