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Beatles: „Love Me Do“ auf Platz 21 der besten Debütsingles im ROLLING-STONE-Ranking

Als die Beatles am 5. Oktober 1962 ihre erste Single „Love Me Do“ in Großbritannien veröffentlichten, waren John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr blutjung und meilenweit entfernt von dem Sound, mit dem sie sich 1970 und mit „Let It Be“ verabschieden würden. Geschrieben vom legendären Songwriter Duo, zu dem McCartney und Lennon später avancieren sollten, wurde die Single zu einem sofortigen Hit und stieg nach seinem Release prompt auf Platz 17 der englischen Hitparade ein. Der beachtliche Erfolg der Newcomer war derart ungewöhnlich, dass sich im Nachhinein sogar das Gerücht verbreitete, dass der Manager der Band, Brian Epstein, nachgeholfen habe, indem er selbst zehntausend Exemplare gekauft hätte. Der amerikanische ROLLING STONE wählte „Love Me Do“ auf Platz 21 der besten Debütsingles aller Zeiten. Grund dafür ist, laut Rob Sheffield, die Unerfahrenheit aber auch Ängstlichkeit der damals Anfang 20-Jährigen, die aus dem Track rauszuhören sei.

„Man kann hören, wie ängstlich sie sind – vier Jungs aus Liverpool, die keine Ahnung haben, was sie in einem richtigen Studio tun und zum ersten Mal ihre eigene Platte aufnehmen. (Als sie in Hamburg, Westdeutschland, den Chansonier Tony Sheridan bei seiner groben Version von „My Bonnie“ unterstützten, wurden sie definitiv nicht darauf vorbereitet). Als sie „Love Me Do“ auf der Bühne spielten, hatte John Lennon immer den Hook gesungen, aber George Martin entschied, dass John stattdessen Mundharmonika spielen sollte. Sie hören also, wie Paul McCartney es zum ersten Mal singt – wie er sagt: „Ich höre immer noch die Nervosität in meiner Stimme“. Aber das verstärkt nur noch die nervöse Aufregung, die jeder in „Love Me Do“ hören kann. Spoiler: Die Band wurde danach noch besser.“

The Beatles: „Love Me Do“


23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

Eröffnungsstücke auf Alben werden häufig unterschätzt: Von Musikern wohl durchdachte, instrumentale Einleitungen verleiten Hörer häufig dazu, gleich zum zweiten, stärkeren Song weiter zu klicken. Es gibt jedoch einige überwältigende Opener, die Hörern schon mit den ersten Takten Sinn und Zweck des Albens erklären können. Die ROLLING-STONE-Redaktion hat 23 der besten gelistet. R.E.M. – „Begin The Begin“ vom Album „Lifes Rich Pageant“ (1986)  Nicht nur wegen des Titels das perfekte Einstiegslied in ein Album, das vom Leben im Amerika der 80er-Jahre erzählt und von all den Dingen, die sich ändern müssen. Michael Stipe singt plötzlich ganz verständlich, und seine Worte sind…
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