Spezial-Abo
Highlight: Gabi Delgado (DAF): Fragen zur Todesursache

Bill Paxton: Todesursache bestätigt

In der HBO-Serie „Big Love“ reüssierte Paxton dann von 2006 bis 2009 in seiner bis heute wohl – nach „Aliens“ – bekanntesten Rolle. Als polygamer Mormone Bill kämpfte er um Anerkennung seines religiös-patriarchalischen Lebensstils. Keine einfache Darstellung, deren Komplexität und Widersprüchlichkeit er jedoch so darzustellen vermochte, dass seine Figur nicht unsympathisch wirkte. Ein Hit. Dreimal wurde er für diese Rolle für den Golden Globe als „bester Hauptdarsteller“ nominiert, leider ohne Erfolg. Für seine Darstellung in „Hatfields and McCoys“ erhielt er mit dem TV-Preis „Emmy“ seine bis zu seinem Tod wichtigste Auszeichnung.

Eine letzte Arbeit kommt 2017 ins Kino

 „Bills Hingabe zur Kunst haben alle verspürt, die ihn kannten, und seine Wärme und Energie war unbestritten“, heißt es in dem Statement. „Wir bitten den Wunsch der Familie nach Zurückhaltung zu respektieren, damit um den Verlust des Ehemanns und Vaters getrauert werden kann.“

„The Circle“

Seine letzte abgeschlossene Kino-Dreharbeit war die in der Rolle des tödlich kranken Vaters von Mae Holland (Emma Watson) in „The Circle“, James Ponsoldts Verfilmung des Romans von Dave Eggers. Der Film kommt noch in diesem Jahr in die Kinos. Die erste Staffel von „Training Day“, dem TV-Remake des Cop-Thrillers von 2001, hatte er ebenfalls abgedreht, in der Hauptrolle des Detective Frank Roarke. „Training Day“ wird derzeit in den USA ausgestrahlt. Es muss geklärt werden, ob die Serie nach der ersten Staffel abgesetzt oder die Rolle neu besetzt wird.
Bill Paxton hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Oscars 2017: Gedenken an Bill Paxton, Debbie Reynolds, Carrie Fisher, Prince – „In Memoriam“-Video

 



George Harrison: Dies ist die Todesursache des stillen Beatle

„George spielt die Leadgitarre. Er ist der mit dem ausdruckslosen Gesicht zwischen John und Paul. Er ist außerdem vermutlich der beste Musiker, da er einige Stunden Musikunterricht genommen hat, was ihn zum einzigen Mitglied der Gruppe mit Musikausbildung macht. George ist introvertierter als die anderen, und jemand, der ihn interviewt, bekommt vor allem ‚ja‘ und ‚nein‘ als Antwort, mehr nicht. George ist der stillste und jüngste in der Gruppe. [...] An seinem Aussehen fällt sofort sein schmales Gesicht auf, die hellen haselnussfarbenen Augen, abgeschattet von seinen Haaren mit dem zotteligen Beatles-Schnitt. Er isst am liebsten Lammkoteletts, aber das Essen ist…
Weiterlesen
Zur Startseite