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Highlight: Disco: Die Geschichte der 12-Inch-Single, und wie sie die die Popmusik für immer veränderte

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Billie Eilish, King Princess, Jorja Smith nominiert für IMA-Kategorie Beginner

Billie Eilish

Jede Zeit hat ihre Newcomer. Während 17-Jährige vergangener Epochen oft genug nach bewährten Mustern in die Pop-Charts gehievt worden sind, sprengt Bille Eilish diese Kategorien. Sie liefert eine Antithese, die aus dem Jugendzimmer einer Digital Native kommt. Missgelaunt und düster, verzichtet sie auf Weichgekochtes fürs Frühstücks-Radio. Kein cleverer Produzent weit und breit.

Billie Eilish

Ein Teenager aus Los Angeles führt der staunenden Popwelt vor, wie heute Karriere geht. Im November 2015 lädt Eilish ihren Song „Ocean Eyes“, den sie mit ihrem älteren Bruder Finneas O’Connell aufnimmt, auf der Online-Musikplattform SoundCloud hoch. Ein geisterhafter Track, dessen simpler Videoclip mittlerweile über 175 Millionen mal angeschaut worden ist. Auch das Label Interscope hat seine Späher im Netz und nimmt Eilish unter Vertrag. „Ocean Eyes“ wird ein weiteres Mal veröffentlicht, diesmal auf klassische Art.

Es hat immer schon Teenager gegeben, deren Musik sich an ein Teenagerpublikum richtet. Zumeist simpel gestrickte Tracks, die niemand überfordern sollen. Billie Eilish interessieren diese Regeln nicht. Sie fügt Versatzstücke aus dem Avantgarde-Segment zusammen und adelt sie mit ihrem eigenwilligen Charisma. Plötzlich ist Teenager-Musik krass statt unterkomplex.

Eilish kennt die Musikwelt als Plattform, in der Stile aller Epochen frei zugänglich sind. Und so setzt sie ihr Debütalbum „When We Fall Asleep, Where Do We Go“ ebenso losgelöst zusammen. Sie hat einen inneren Kompass allerlei Abseitiges zu etwas Neuem zu formen. Minimal Electronic und Trap, komische Geräusche und HipHop-Versatzstücke, Pop-Balladen und Jazz-Gedudel. Es sind ihre kruden Gedanken, die sie zu abgründigen Texten formt. Liebe ist hier nicht rosarot. Als sie ihr Album im März 2019 veröffentlicht, schießt es in den USA und Großbritannien auf Platz 1 der konventionellen Charts. In Deutschland immerhin Platz 3.

Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.
Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.

Die Stars kommen mit Audi zum International Music Award in Berlin. Audi ist Mobilitätspartner für den neuen Musikpreis. Bevor es am 22. November losgeht, fährt die IMA-Roadshow durch Berlin: Sechs Audi A1 citycarver in den IMA- Farben. Ihr könnt gewinnen – so geht’s: Autos in Berlin finden, QR-Code scannen, mitmachen – mit etwas Glück gibt es jeweils zwei VIP-Karten für den IMA. Am besten auch ein Foto posten, bei Facebook oder bei Instagram (Hashtag #A1citycaver). Ob wir einen Tipp haben? Ja – für die IMA-Kategorie „Beginner“ am 17. November: Bergmannkiez, Hasenheide, Körnerkiez, Columbiadamm, Mehringdamm. Bonustipp: Toot It And Boot It.

Mehr Tipps? Gibt’s hier.

 

King Princess

Mikaela Straus, wie King Princess im bürgerlichen Leben heißt, deutet die Traditionen des klassischen amerikanischen Popsongs um. Handwerklich versiert arbeitet sie an unsterblichen Melodien und tanzbaren Dancefloor-Grooves. Sie will großes Kino mit Swing und Leichtigkeit. Mindestens ebenso wichtig ist ihr dabei die Formulierung der eigenen Queerness.

King Princess

Sie verkörpert liquide Geschlechterrollen, wenn sie heftig geschminkt auf dem Cover posiert oder als rauer Football-Macho in einem ihrer Videos posiert. Sie will große Unterhaltung und dabei Stereotypen aufbrechen. Die bald 21-Jährige verbindet spielerisches Selbstbewusstsein mit einer gesellschaftlichen Botschaft.

King Princess stammt aus einer New Yorker Künstlerfamilie. Sie studiert Musik an der University of Southern California in Los Angeles und kann bereits 2018 mit ihrem Song „1950“ einen Achtungserfolg zu erzielen. Ein Verweis auf einen Roman von Patricia Highsmith, der lesbische Liebe im konservativen Amerika der Fifties thematisiert. Ein feines Pianostück mit doppeltem Boden. Der Song wird zum Hit.

King Princess versteht sich, wie ihre Debüt-EP „Make My Bed“ beweist, ebenso auf großes Songwriting. Dass die Wahl ihres Produzenten für ihr Debütalbum „Cheap Queen“ auf Mark Ronson fällt, ist sicherlich kein Zufall. Nicht erst seit Amy Winehouse beschäftigt er sich mit der Transformation von klassischen Formaten. Nach umjubelten Festivalauftritten beim Coachella oder in Glastonbury ist klar, dass sie ihre bewegenden Songs auch live mit Nachdruck auf die Bühne bringt. „Cheap Queen“ ist ein Debüt voller kraftvoller und bewegender Songs. King Princess beherrscht die Kunst, ihre Botschaft federnd über den Tanzboden zu führen. Selbstbewusst, offensiv, ungemein musikalisch. Als neue Heldin des Queer-Pop.

 

Jorja Smith

Polizeisirenen, Grime-Beats und eine ausdrucksstarke Soulstimme. „Blue Lights“ ist einer der bekanntesten Songs der 1997 in London geborenen Jorja Smith. Sie ist im Reggae wie im R ’n‘ B zu Hause. Nonchalant verbindet sie unterschiedliche Genres und verknüpft sie zu einer neuen Einheit.

Jorja Smith

Bereits in jungen Jahren macht Jorja ihre eigene Musik, stellt die Tracks auf SoundCloud. Sie gehört zur Generation der Bedroom-ProducerInnen des Neo Soul, die ihre eigene Version der erhabenen Geschichte des Genres fortführen. Sie steht im Heute, verehrt Amy Winehouse und bricht dennoch die Soulversionen der Nullerjahre immer wieder auf. Elektronische Beats und herbe Störfrequenzen gehören für sie dazu.

Ihr 2018er-Debütalbum „Lost & Found“ ist Zeitgeist und Verneigung vor der Historie des R ’n‘ B zugleich. Ihre mal rauchige, dann wieder sanfte Stimme überzeugt Weltstars wie Drake und Bruno Mars, die begeistert sind von „Blue Lights” oder auch „I Am”. Sie versteht sich in der Kunst der Ballade, und es finden sich durchaus Retro-Elemente in ihrem Sound. Doch der Blick zurück dauert nur einige Takte. Nach vorn geht es in „More Life“, einer Zusammenarbeit mit Drake, oder ihrem Song auf dem „Black Panther“-Soundtrack von Kendrick Lamar. Das alles sind eindrucksvolle Statements einer jungen Künstlerin, die in ihrer musikalischen Welt zu Hause ist und dabei stets über den Tellerrand blickt. Selbstbewusst genug dafür ist sie. Schließlich hat sie mal eben einen Song für die Auswahl zum kommenden James-Bond-Titeltrack geschrieben. Ein großes Format in bester Gesellschaft. Sie traut es sich zu.

 


Eine Produktion der Axel Springer Brand Studios für den International Music Award. Die Redaktion war nicht beteiligt.

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Axel Springer Brand Studios / Audi
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Florence And The Machine

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