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„Bird Box“: Neue YouTube-Richtlinien wegen Challenge-Idiotie

Dass YouTube der Nährboden kreativer, lustiger und schräger Einfälle ist, leuchtet ein. Dass dabei nicht alles Kuriose nachzuvollziehen sein kann, ist auch logisch. Die dämlichen Challenges unterbeschäftigter Teenager gehen mittlerweile aber so weit, dass jetzt selbst YouTube genug hat. Die Plattform hat jetzt ihre Richtlinien aktualisiert und schränkt die Spielwiese für Nutzer deutlich ein.

„Wir erlauben keine Streiche, die den Opfern signalisieren, dass sie sich in ernsthafter körperlicher Gefahr befinden.“ YouTube zieht jetzt eine eindeutige Grenze bei Inhalten die nicht mehr lustig und harmlos, sondern schlicht schädlich und gefährlich sind. Also: „Ice-Bucket“-Challenge okay, „Bird Box“ nicht okay.

Challenge „gesunder Menschenverstand“

Die Reihe an mehr als fragwürdigen Aufgaben scheint mittlerweile endlos. Wenn man denkt, es könnte nicht noch bescheuerter werden, wird man direkt eines Besseren belehrt. Bei der sogenannten „Tide Pod“-Challenge z.B. muss man solange auf einer Waschmittelkapsel herum kauen, bis sie platzt. Natürlich sind gerade die mit Nervenkitzel und Heldenmut gespickten Herausforderungen die beliebtesten. Oft werden solche Videos von Stuntmen nachgestellt. Das ist für den Zuschauer aber nicht immer klar, somit eine definitive Gefahr. Vor kurzem eine Frau hat ihren Partner beim Versuch eines solchen Stunts erschossen.

Kooperation

YouTube greift durch

YouTube verschärft auch die Richtlinien zu Miniaturansichten und externen Links mit pornografischen oder propagandistischen Inhalten. Wenn ein Kanal innerhalb von 90 Tagen drei Strikes hat, wird er gesperrt.

Das Unternehmen gibt Autoren zwei Monate Zeit, ihren Channel zu bereinigen. In Zukunft wird jedes Video gelöscht, das gegen die neuen Regeln verstößt. Den Autoren droht ein Community-Richtlinienstreik gegen sich.


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