Search Toggle menu
Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: 13 überraschende Hintergrundfakten zu den Videos von Queen und Freddie Mercury

„Bohemian Rhapsody“: In Tschechien sind Queen größer als im Rest der Welt

Mit aktuell rund 743 Millionen Dollar Einspielergebnis befindet sich „Bohemian Rhapsody“ derzeit auf Platz 99 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Nicht übel. Es kommen auch noch einige Dollar hinzu, denn das Freddie-Mercury-Biopic läuft weiter in Kino – und der Golden-Globe-Boost dürfte dem Queen-Film noch mehr Aufmerksamkeit verleihen.

In einer komplett anderen Dimension spielen Queen in Tschechien. Dort steht „Bohemian Rhapsody“ jetzt schon auf Platz zehn der ewigen Rangliste mit den höchsten Einspielergebnissen. Zuschauer: 1.135.656. Kasse: 176.342.328 Tschechische Kronen, umgerechnet fast sieben Millionen Euro.

Jetzt wird „Jurassic Park“ angegriffen

Gwilym Lee (Brian May), Ben Hardy (Roger Taylor), Rami Malek (Freddie Mercury) und Joe Mazzello (John Deacon)
Gwilym Lee (Brian May), Ben Hardy (Roger Taylor), Rami Malek (Freddie Mercury) und Joe Mazzello (John Deacon)

Damit ließ der Film jetzt schon u.a. „Kevin – Allein zu Haus“ (Platz 14), „Der Herr der Ringe – die Gefährten“ (Platz 17) und auch den weltweit zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten, „Titanic“ (Platz 11) hinter sich. Direkt vor „Bohemian Rhapsody“ liegt jetzt Steven Spielbergs „Jurassic Park“ auf Rang neun. Der einzige US-Beitrag der tschechischen Top Ten wäre dann noch „Avatar“ auf Platz drei.

Kooperation

Überhaupt ist der heimische Kinomarkt beim Nachbarn sehr stark: In den Top 20 befinden sich nur sechs Filme aus Hollywood, alle anderen stammen aus Tschechien.

Platz eins nimmt, mit 2.022.300 Zuschauern und einem Einspielergebnis von rund 1 Million Euro, der Kriegsfilm „Tankový prapor“ (deutsch: „Panzerbataillon“) ein – die Einnahmen sind zwar niedriger als bei „Bohemian Rhapsody“, aber die Rangliste orientiert sich nach Zuschauerzahlen. Dort liegt „Tankový prapor“ ganz vorn.

Twentieth Century Fox

Queen: Rami Malek verteidigt verkürzte Darstellung von Freddie Mercurys Homosexualität

Vor der Erscheinung von „Bohemian Rhapyody“ spekulierten Fans lange, ob das Privatleben Freddie Mercurys eine zentrale Rolle im Film spielen würde. Hauptdarsteller Rami Malek versicherte in einem Interview, dass das Leben des Superstars abseits seiner Musik nicht zu kurz kommen würde. Nach Kinostart kritisierten jedoch viele Zuschauer, dass sie das Gefühlt hätten, dass die verbleibenden Queen-Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor die Geschichte zu stark auf Mercurys musikalische Karriere gelenkt haben. Mache Zeitungen bezeichneten den Film sogar als „homophob“. Trotz Kritik und zeitlichen Ungereimtheiten ist „Bohemian Rhapsody“ nach „Straight Outta Campton“ das erfolgreichste Biopic der Filmgeschichte. Rami Maleks Darstellung der…
Weiterlesen
Zur Startseite