ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“: mindestens der drittbeste „Krieg der Sterne“-Film

Box Office: „Solo: A Star Wars Story“ enttäuscht fürchterlich an der Kinokasse

Für Hollywood-Blockbuster gilt die magische Grenze von 100 Millionen US-Dollar. Wer die am Startwochenende knackt, hat in der Regel das Potenzial, auch in den kommenden Wochen weiter kräftig Umsatz zu machen. Für die „Star Wars“-Reihe gelten aber natürlich andere Maßstäbe. Legt man diese zugrunde, dann sind die 101 Millionen US-Dollar, die „Solo: A Star Wars Story“ über das gesamte „Memorial Day“-Wochenende mit weiterem Feiertag in den USA einnahm, eine einzige Enttäuschung.

Genau genommen sind es 160 Millionen US-Dollar am Startwochenende weniger als „Das Erwachen der Macht“ und 140 Millionen US-Dollar weniger als „Die letzten Jedi“. Wer jetzt mit mahnendem Zeigefinger erwähnt, dass es sich ja um ein Spin Off handelt, das ganz gewiss weniger Umsatz erwarten lässt als einer der offiziellen Teile der Sternenkrieger-Reihe, dem sei gesagt, dass „Rogue One“ ebenfalls 50 Millionen US-Dollar mehr Kasse machte in den ersten Tagen nach Erscheinen. Das ist alles schon deshalb kurios, weil Han Solo nun einmal die beliebteste Figur in Disneys attraktivstem Filmuniversum ist.

„Solo: A Star Wars Story“: Schlechte Kritiken, schlechter Alden Ehrenreich

Aber vielleicht wollen die zahlreichen Anhänger der „Star Wars“-Saga niemanden anderen als Harrison Ford in der Rolle sehen. Alden Ehrenreichs Performance schneidet bei Fans, betrachtet man Kommentare in Foren und in sozialen Netzwerken, reichlich schlecht ab. Oder es liegt an dem doch etwas unausgegorenen Heist-Movie-Drehbuch?Die Kritiken fielen für „Solo: A Star Wars Story“ auf jeden Fall sehr unausgeglichen aus.

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Ganz gewiss hat dem Film aber auch die aufreibende Produktionsvorgeschichte geschadet. Nachdem sich die Produzenten mit den zunächst angesetzten Regisseuren Phil Lord und Chris Miller aus angeblich künstlerischen Gründen überwarfen, übernahm Ron Howard und versuchte sicher sein Bestes, um das Projekt noch zu retten. Doch Disney schien sich zum ersten Mal seit langer Zeit nicht mehr wirklich für anspruchsvolle Promotion zu interessieren. Der erste Trailer kam im Vergleich zum Superbowl-Mini-Teaser viel zu spät und wirkte reichlich uninspiriert. Die Premiere auf dem Filmfestival in Cannes lief außer Konkurrenz und sorgte für keinerlei Aufmerksamkeit. Möglicherweise hat „Star Wars“ doch ein echtes Disney-Problem.

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Kanye West will „Star Wars“-Wohneinheiten für Obdachlose bauen lassen

Laut einer kürzlich veröffentlichten „Forbes“-Cover-Story will Kanye West Wohnungen bauen lassen, die Luke Skywalkers Elternhaus auf Tatooine aus „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ von 1977 ähneln. Der Rapper, Designer und Unternehmer trifft sich scheinbar mit potentiellen Investoren in San Francisco, um genauere Details zu dem Projekt zu besprechen. Es gibt zwar noch keine Fotos der Einheiten, aber Zack O'Malley Greenburg von Forbes begleitete West zu einer Lichtung inmitten der kalifornischen Wälder (ohne exakte Lage), in denen Modelle der Tatooine-Einheiten entworfen und gebaut werden sollen. „Inspiriert von Luke Skywalkers Elternhaus hat West mit einem Team zusammengearbeitet, um vorgefertigte…
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