„Brian Wilson Reimagines Gershwin“ kommt am 03. September. Hier komplett im Stream.


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Den Strand hat Brian Wilson lange hinter sich gelassen, nun begibt er sich an den Ursprung des Popsongs. So erklärte er auf die Frage, warum er die Songs der Gebrüder Gershwin neu vertonen wolle: „Neben Irving Berlin hat George Gershwin eigentlich den Popsong erfunden, aber das ist nicht alles. Er hatte eine spezielle Gabe für gute Melodien, an die niemand anders heranreicht. Trotzdem ist seine Musik zeitlos und immer ansprechend. Dieses ist das spirituellste Projekt, an dem ich je gearbeitet habe.“

Das Ergebnis „Brian Wilson Reimagines Gershwin“ ist bereits fertig gestellt und wird nun voraussichtlich am 03. September via Disney Pearl / EMI veröffentlicht – auch eine hochwertige Vinylsonderpressung ist geplant. Hier die Tracklist:

1. „Rhapsody In Blue“ / Intro
2. „The Like In I Love You“
3. „Summertime“ (aus Porgy & Bess)
4. „I Loves You, Porgy“ (aus Porgy & Bess)
5. „I Got Plenty O‘ Nuttin“ (aus Porgy & Bess)
6. „It Ain’t Necessarily So“ (aus Porgy & Bess)
7. „‚S Wonderful“ (aus dem Broadway-Musical „Funny Face“, auch verwendet in dem MGM- Kinofilm „An American In Paris“)
8. „They Can’t Take That Away from Me“ (verwendet in the Kinofilm „Shall We Dance“ und nominiert für einen Oscar)
9. „Our Love Is Here to Stay“ (aus dem Film „The Goldwyn Follies“ und der MGM-Kinoproduktion „An American In Paris“)
10. „I’ve Got A Crush On You“ (verwendet in den Broadway-Shows „Treasure Girl“ und „Strike Up The Band“)
11. „I Got Rhythm“ (aus der Broadway-Show „Girl Crazy“)
12. „Someone To Watch Over Me“ (aus der Broadway-Show „Oh Kay!“)
13. „Nothing But Love“
14. „Rhapsody In Blue“ / Reprise

Bei einem Großteil der Songs handelt es sich um Wilsons persönliche Lieblingssongs der Gershwins. Musikhistorisch spannend wird es bei „The Like In I Love You“ und „Nothing But Love“. Ersteres basiert auf „Will You Remember Me?“, einem Song, den George Gershwin 1924 für das Musical „Lady, Be Good!“ komponiert hatte, der dann aber für die Produktion nicht eingesetzt wurde. „Nothing But Love“ geht zurück auf „Say My Say“, ein Songfragment von 1929, das die Gebrüder Gershwin nie fertig stellten.

Dass Wilson diese Songs mit seinem Songwriting vollenden konnte, verdankt er den Nachlassverwaltern der Gershwins, die ihm im vergangenen Jahr rund 100 Klavierdemos mit unveröffentlichtem Material zur Verfügung stellten. Dank der amerikanischen Musikplattform Spinner kann man das Album im Moment komplett im Stream anhören. >>>> Hier geth’s zum Stream.