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Cliff Burton: Die Hintergründe zum tragischen Unfall-Tod des Metallica-Bassisten


Der Fahrer berichtete den Behörden später, er sei über eine Stelle mit Glatteis gefahren, die zu der Katastrophe führte. Metallica-Frontmann James Hetfield konnte dem keinen Glauben schenken. In Socken und Unterwäsche lief er die Straße eine weite Strecke hinauf, um nach der fraglichen Stelle zu suchen. Ohne Erfolg. Bis heute halten sich Gerüchte, dass der Fahrer betrunken gewesen sei oder dem Einfluss anderer Drogen gestanden habe.

Metallica in frühen Jahren.

Lennart Wennberg, ein lokaler Fotograf, der die Unfallstelle wenige Stunden später erreichte, sagte darüber hinaus, dass die Straße trocken gewesen sei. Außerdem hätten die Temperaturen den Gefrierpunkt in dieser Nacht nicht erreicht. Auch die zuständigen Polizisten bestätigten den Eindruck, dass der Fahrer eingeschlafen sein könnte, doch Beweise dafür wurden nie erbracht. Unter Eid sagte der Fahrer aus, dass es Eis gewesen sei, das den Bus von der Straße abkommen ließ. Ein weiterer Fahrer eines Busses, der das Equipment der Band beförderte, bestätigte die Aussage des Beschuldigten, am vorherigen Tag genug geschlafen zu haben. Die Akte wurde ohne eine Anklage geschlossen.

Aufstieg und Vermächtnis des Cliff Burton

Burtons Geschichte ist die zweier Tode. Zum einen natürlich sein eigener an jenem Septembermorgen in Schweden. Zum anderen ist es der seines älteren Bruders Scott, der einen enormen Einfluss auf ihn und seine Karriere hatte. Im Mai 1975, Cliff Burton war gerade einmal 13 Jahre alt, starb Scott Burton an einem Gehirnaneurysma. Laut ihren Eltern war es jenes Ereignis, das Cliff dazu brachte, sich vollkommen auf die Musik zu konzentrieren. Es motivierte ihn, es trieb ihn an – auch über die Grenzen des Heavy Metal hinaus. Cliff Burton war Liebhaber diverser Musikstile, von Klassik bis Jazz.

Burton übte wie besessen und übertraf schnell die Fähigkeiten seiner frühen Lehrer. Es dauerte nicht lange bis er zu einem festen Bestandteil der Musikszene in der San-Francisco-Bay-Area wurde. Bands mit den zukünftigen Faith-No-More-Mitgliedern Jim Martin und Mike Bordin profitierten maßgeblich davon. Die angesehene Band Trauma war es schließlich, die James Hetfield und Lars Ulrich zu Cliff Burton führte. Oder umgekehrt. Hetfield und Ulrich waren begeistert und waren fest entschlossen, Burton zu überzeugen, sich Metallica anzuschließen. Er stimmte zu – jedoch nur unter der Bedingung, dass der Rest der Band von Los Angeles nach San Francisco ziehen würde. Der Rest ist Geschichte.

Mike Cameron Redferns


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