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„Das ist hier ja nicht Chinese Democracy“: Oasis über ihr neues Album


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Die größte Schwierigkeit sei es heutzutage, alle vier Bandmitglieder zur selben Zeit ins Studio zu bekommen, gesteht Bassist Andy Bell. Aber nicht, weil die Gallagher-Brüder sich nicht ausstehen können, sondern weil alle Bandmitglieder Familien und Kinder haben und andere Prioritäten setzen.

Für die Arbeit an dieser Platte klappte das Zusammentreffen aber recht reibungslos. „Bei den letzten beiden Alben brauchten wir immer zwei, drei Anläufe, bis es funktionierte. Aber Dave Sandy (Produzent) machte es uns sehr leicht und er bekommt Liam dazu, sein Bestes zu geben. Die Situation war sehr entspannt“, erzählt Bell.

Noel Gallagher sieht das ähnlich – allerdings nicht ohne seine Rolle dabei unerwähnt zu lassen: „Das ist hier ja nicht ‚Chinese Democracy‘. Ich habe keinen Bock, jahrelang im Studio zu sitzen. Wenn man erstmal eine Entscheidung getroffen hat, muss man dabei bleiben und nicht ewig diskutieren. Manchmal diskutieren wir dann doch ewig und am Ende stellen sowieso alle wieder fest, dass ich von Anfang an recht hatte.“ Noel, bescheiden wie eh und je.

Auch Seitenhiebe auf Bruder Liam kann Noel sich nicht verkneifen. Dieser war nämlich zunächst überhaupt nicht glücklich mit dem psychedelischen Sound des Albums und beruhigte sich erst, als einige Stücke langsam Form annehmen. „Liam bekommt immer gleich Panik. Aber das nervt mich nicht mehr. Es ist einfach zu lustig, wenn er durchdreht. Seit ich Vater bin habe ich gemerkt, dass Liam immer noch ein Kind ist“, meint Noel gut gelaunt.

Wieso Musik für sie wie Tollwut ist, wie Noel die Besitzer zur Benutzung des Abbey Road Studios überredete und wieso Liam zunächst Vorbehalte gegen den neuen Drummer Chris Sharrock hatte, erzählen Oasis im ausführlichen Interview in der Oktober-Ausgabe des Rolling Stone.

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