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Fan eröffnet ersten Depeche-Mode-Friseurladen

Peter Philippou liebt Depeche Mode – und diese Liebe drückt er nun auch auf der Arbeit aus. Seit 27 Jahren führt er den Friseur-Salon „Mode For Men“ auf der Clifton Street in Roath, Cardiff. Nun hat er sich dazu entschieden, seine Lieblingsband zum dekorativen Hauptbestandteil seines Ladens zu machen. „Es heißt nun schon so lange Mode For Men, aber wenn die Leute mich und meine Liebe für Depeche Mode nicht kannten, wussten sie auch nicht was hinter dem Namen steckt“, so Philippou zu „Wales Online“.

In dem Geschäft gibt es u.a. Zeichnungen der Bandmitglieder zu sehen, eine Depeche-Mode-Uhr sowie ein „Route 66“-Schild – die Musiker coverten einst den Klassiker von Bobby Troup.

„Jetzt wo wir umgebaut haben, weiß jeder worum es geht. Es fühlt sich ein wenig wie eine Coming-Out Party an“, scherzte Philippo. Der Barbier entdeckte Depeche Mode in den frühen 80ern, als er die Synthie-Pop-Band mit „Just Can’t Enough“ bei „Top of the Pops“ sah. „Alle anderen waren Fans von A-ha oder Duran Duran, aber für mich gab es nur eine Band. Es waren die Synthesizer. Die Art wie ihre Keyboards klangen. Ich war immer Kraftwerk-Fan und dachte, dass Depeche Mode nun der nächste Schritt war“.

Best Of Depeche Mode

Jetzt hofft Philippou, dass Depeche Mode-Fans aus der ganzen Welt auf seinen Laden aufmerksam werden – und eventuell auch die Band selbst. „Es würde mich freuen. mit ihnen Stunden, Tage, Monate oder Jahre zu verbringen. Und wenn ihr meine Kunden fragt: Das ist etwas was ich eh immer mache“, sagt Philippou.


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14. Delta Machine (2013) Euphorisiert sprach Dave Gahan von den Gefühlen, die es so zuletzt auf „Songs of Faith and Devotion“ (1993) gegeben habe: Soul, Gospel, der „erdige Klang.“ Doch im letzten von drei für Depeche Mode produzierten Werken hinterließ Produzent Ben Hillier dann doch wieder jene dünnen Electro-Gerüste, bei dem Schläge aufs E-Drum wie Kissenschlachten klingen. Dazu gibt es die typisch gewordenen gurgelnden, flirrenden Störgeräusche, die die Band vor allem für jene Songs nutzt, deren Melodien alleine nicht tragen. „SOFAD“-Produzent Flood, der an der Schlussabmischung beteiligt war, hinterließ keinen bleibenden Eindruck. Enttäuschender sind die Melodien. Die vier Singles beschreiben…
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