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Die besten Songs aller Zeiten: The Beatles – „Hey Jude“


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Die erfolgreichste Single der Beatles in Amerika – neun Wochen Platz eins – war auch ihre längste: sieben Minuten und elf Sekunden. Bei den Aufnahmesessions hatte Produzent George Martin gegen die Länge noch Einwände erhoben – kein Radio- DJ würde einen so langen Song spielen. John Lennon erwiderte: „Wenn wir es sind, spielen sie ihn.“ McCartney schrieb „Hey Jude“ im Juni 1968. Er war unterwegs zu Lennons künftiger Ex-Frau Cynthia und ihrem Sohn Julian und sang im Auto vor sich hin.


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Die ersten Zeilen, erklärt McCartney, waren „eine Hoffnungsbotschaft an Julian: Komm schon, Mann, deine Eltern lassen sich scheiden, ich weiß, daß du nicht glücklich darüber bist, aber bald geht’s dir wieder gut.“ McCartney änderte den Namen Jules in Jude – inspiriert von Jud aus dem Musical „Oklahoma“ – und spielte Lennon eine Demoaufnahme vor. Lennon war begeistert – nicht zuletzt, weil er dachte, der Song handle von seiner Beziehung zu Yoko Ono.

Die selbstbezogene Lesart unterstreicht nur den universellen Trost in McCartneys Text und den Charme des Songs, verstärkt vom mächtigen Fade-out-Finale mit 36-köpfigem Orchester, dessen Mitglieder (bis auf einen, der das unter seiner Würde fand) auch mitsangen und mitklatschten. Fürs doppelte Salär.

Erschienen auf: Single, 1968


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Legendäre Konzerte: Beatles im Shea Stadium in New York 1965

15. August 1965: 55.000 kreischende Fans warteten auf den Rängen auf John, Paul, George und Ringo. Die Band musste in einem gepanzerten Truck ins Stadion gefahren werden. Das Sicherheitspersonal war 2000 Mann stark. Trotzdem gelang es einigen Fans, in den Stadioninnenraum vorzudringen, wo die von den Zuschauerplätzen aus streichholzgroßen Beatles auf einer kleinen Bühne spielen sollten. Das Kreischen der Mädchen überstimmte alles Die bandeigenen state-of-the-art 100-Watt-Verstärker reichten für die Beschallung des weiten Runds nicht aus, doch auch die Stadion-Sprechanlage war überfordert. Der Geräuschpegel war enorm. Mädchen kreischten, weinten, wurden ohnmächtig weggetragen. Gegen diesen Tumult muss die Uraufführung von "Le sacre…
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