Freiwillige Filmkontrolle


Die White Lies wollen mit „Ritual“ ins Stadion


von

So schnell entstehen unvorteilhafte Headlines. Da sagte White Lies-Sänger Harry McVeigh dem NME, dass die Kings Of Leon seiner Meinung nach das perfekte Tempo genommen haben, um zu einer der größten Bands der Welt zu werden – und schon trötete die Website des NME diese Headline in die Welt: „White Lies: ‚We want Kings Of Leon’s career'“. Nun ja – ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Was sie wirklich gesagt haben, war das: „Ob man sie jetzt mag oder nicht – sie haben die Karriereleiter im perfekten Tempo erklommen“, so McVeigh (Foto). „Ich denke sie haben einen wirklich komfortablen Weg gewählt, um eine der größten Bands der Welt zu werden.“

Aber die überzogene Headline kommt natürlich auch nicht von ungefähr, denn dass die drei Herren Ambitionen haben, mal ins Stadion zu kommen, ist nicht zu überhören. Auf ihrem zweiten Album „Ritual“, das in der nächsten Woche erscheinen wird, zeugen Songs wie ‚“The Power And The Glory“ davon – eine Hymne für die große Leinwand, inklusive Mitklatschrhythmus. Auch die Vorabsingle „Bigger Than Us“ ist dafür geschrieben, dass junge Frauen sich beim Refrain auf die Schulter ihres Freundes setzen und mit ausgebreiteten Armen singen: „It’s bigger than us!“ Wer ihr Debüt mochte, wird sich allerdings erst daran gewöhnen müssen, das Produzent Alan Moulder den White Lies die Gitarren ausgetrieben hat – oder die Band hat sich das selbst verordnet.

Ab Ende Februar sind die White Lies in Deutschland auf Tour – noch nicht in Stadion, aber zumindest schon mal in recht großen Hallen. Im Vorprogramm übrigens die formidablen Crocodiles. Die Tourdaten und ein Clip der Crocodiles finden sich unter dem Albenplayer, dem aktuellen Video und dem Videotrailer der Band:

>>>> Hier geht’s zum Albenplayer.

„Bigger Than Us“-Video

„Ritual“ – Video-Trailer

WHITE LIES Tourdaten:
25.02.2011 – Hamburg, Docks
03.03.2011 – Berlin, Columbiahalle
09.03.2011 – München, Tonhalle
21.03.2011 – Köln, Live Music Hall


KISS: Gene Simmons erklärt Rockmusik für tot

Sie haben zwar Songtitel wie „Rock And Roll All Nite“, „Detroit Rock City“ oder „God Gave Rock And Roll To You II“. Wenn's um den aktuellen Stand von Rockmusik geht, scheinen sich KISS intern allerdings eher uneinig zu sein. In einem Interview mit „Gulf News“ sprach die Band, die gerade von einem Neujahrskonzert in Dubai zurück ist, über den Status Quo der Musikszene. Gene Simmons sieht schwarz Dabei zeigte sich besonders Bassist und Dämon Gene Simmons pessimistisch. „Rock ist tot. Und das liegt daran, dass neue Bands sich nicht die Zeit genommen haben, Glamour, Aufregung und episches Zeug zu kreieren“,…
Weiterlesen
Zur Startseite