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Dschungelcamp, Tag 9: Rickys billiger Triumph – und David muss raus


Jetzt ist es doch ein interessanter Fall geworden. Wieder hat Helena Fürst eine Prüfung nicht bestanden – sie ging keinen Schritt weiter auf der Hochtrasse, angefeuert, angetrieben, angeraunzt von Ricky Harris, der freilich nicht BLIND in der Höhe stand. Ricky verstand es nicht. Er glaubt, er habe alles versucht, aber er hat es nicht mit Liebe versucht. Als Helena schließlich aufgibt, demonstriert Ricky trotz des Scheiterns und trotz seiner angeblichen Höhenangst, dass er es kann. Er zelebriert seinen Gratistriumph, ironisch begleitet von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich: „Ich bin der König!“. Der König – des Angeleint-auf-dem-Hochsteg-Laufens? Ricky weiß, dass er seinen Cumshot hat. Aber man merkt zu deutlich, dass der larmoyante Schwätzer, der zuvor sein Waterloo bei Sat.1 beklagte (und Sonja Zietlow bezichtigte), diese Momente auskostet – und zwar auf Kosten von Helena.

Ich bin ein Star _ Holt mich hier raus!

Ricky wird der Paria

Anschließend macht er der Kombattantin wortreich Vorwürfe und vergleicht ihr Vertigo in schwindelerregender Höhe mit dem Essen eines ungeliebten Gerichtes: Sie haben den Brokkoli gleich beiseite gelegt. Dann wendet er sich der Kamera zu und empfiehlt den Zuschauern, Helena fortan für jede Prüfung zu nominieren. Mit diesem Akt der Denunziation verspielt Ricky alle Chancen und macht sich zum Paria im Camp, wie sich später herausstellt. Helena wendet der Kamera den Rücken mit ihrer Nummer zu und vollzieht damit den Schritt ins Martyrium, der ihr bisher nicht gelungen ist. „Ich möchte nicht als Erste gehen – gern als Zweite“, sagt sie.

Es bleibt dubios, weshalb die Zuschauer den unterhaltsamsten und originellsten der Teilnehmer aus dem Camp gewählt haben. David Ortega hat sich Nathalie Volk genähert, er hat mit ihr die Nacht in der Höhle bestanden, er ist ein Kavalier gewesen. Nathalie hat es goutiert: „Bis jetzt ist er schon ein sehr netter Mann. David gibt mir auch mal seine Hand, falls ich ausrutsche oder sonst was.“ Nachts auf dem Baumstamm hat er von seinem Fiasko bei „Big Brother“ erzählt, als er sich auf eine Frau einließ, die zugleich seinen Abschied aus dem Haus betrieb. Nach der Beichte der narzisstischen Kränkung äußert sich Nathalie zum ersen Mal emotional: Er könne ihr immer alles erzählen und müsse keine Angst haben. Sie will ihm sagen, dass sie nicht wie diese andere Frau ist.



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Der 49-jährige Komponist und Tontechniker hat die Arbeit der Beatles schon in jungen Jahren verfolgt und eine Reihe erfolgreicher Bücher über die Band geschrieben. So zum Beispiel "Deconstructing Sgt. Pepper", "Looking Through A Glass Onion" über das "White Album" und "Tomorrow Never Knows" über "Revolver". Für ihn steckt die lebenslange Faszination hinter seinem Schaffen: "Ich habe mal einem Highschool-Freund erzählt, was ich jetzt mache, und er meinte bloß 'Oh, ich dachte mir schon immer, dass du so etwas machen würdest'". Freimans Begeisterung fokusiert sich dabei klar auf die Musik: "Wenn mir jemand erzählt 'Ich habe eine Servierte, die John Lennon…
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