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Echo 2014: unsere Gewinner!

Künstlerin Rock/Pop National: nominiert sind Leslie Clio, Judith Holofernes, Annett Louisan, Ina Müller, Oonagh.

Unsere Sympathie hat Judith Holofernes, jedoch könnte das Gremium sich für eine konservativere Wahl entscheiden. Ina Müller liegt da leicht vorne.

Künstlerin Rock/Pop International: nominiert sind Birdy, Agnetha Fältskog, Lorde, Katy Perry, Christina Stürmer.

Auch hier gilt das Motto: Wer von ihnen kommt nach Berlin? Fältskog, die ein ordentliches Coemback-Album veröffentlichte, ist jedoch etwas zu unspektakulär. Hier könnte man also auch mal Stars in Abwesenheit auszeichnen: Katy Perry, Lorde und mit Abstrichen Birdy. Augen zu und durch: Katy Perry, und danach ist Ruhe.

Gruppe Rock/Pop National: nominiert sind The BossHoss, Faun, Milky Chance, Revolverheld, Silly.

Puh, was machen wir denn jetzt? Machen The BossHoss wirklich noch Musik, oder sind das nicht die beiden Gürtelträger, die im Jury-Fernsehen so kumpelhafte Sachen sagen? Ok, Jungs, ihr kriegt die Trophäe!

Gruppe Rock/Pop International: nominiert sind Bastille, Bon Jovi, Depeche Mode, OneRepublic, Sunrise Avenue.

Hätten Depeche Mode, die ihre beiden letzten Album-Vorabsingles bei den „Echos“ aufführten, für eine persönliche Preis-Entgegennahme zugesagt, dann wäre die Auszeichnung vielleicht an sie gegangen. Die zweitgrößten im Feld sind Bon Jovi, allerdings bieten sich Bastille sicher dankbar als Preisträger an.

Hip-Hop/Urban National: nominiert sind Alligatoah, Bushido, Casper, Max Herre, Sido.

Das wahrscheinlich am interessantesten besetzte Feld des Abends. Für alle der Nominierten gibt es Argumente. Alligatoah ist der Newcomer. Bushido der … ja, ok, ein Krachmacher, in Ungnade gefallen. Max Herre ist der „Gentleman“ mit der bestimmt freundlichsten Dankesrede. Sido der Image-Besieger und Musiker. Casper allerdings hatte die größte Erfolgsstory 2013 – Preis geht an ihn.

Hip-Hop/Urban International: nominiert sind Chakuza, Eminem, Jay-Z, Macklemore & Ryan Lewis, RAF 3.0.

Voll geil, Eminem, Jay-Z, wenn die nach Berlin kämen! Und aus den bekannten Gründen geht der Preis dann auch an Chakuza.



Syd Barrett - Interview mit Star-Fotograf Mick Rock

>>>Ein Artikel aus dem ROLLING-STONE-Archiv Mister Rock, Sie waren seit frühen Cambridge-Tagen ein enger Freund von Syd Barrett. Was ist Ihrer Meinung nach die größte Fehlinformation, die über ihn kursiert? Dass er ein depressiver Mensch gewesen sein soll. Wenn ich die vielen Fotos anschaue, die ich von ihm gemacht habe - Sie wären überrascht, wenn Sie sehen würden, auf wie vielen davon er lacht! Er war ein ziemlich fröhlicher Mensch, und verrückt war er ganz bestimmt nicht, auch wenn viele Leute das glauben. Exzentrisch wäre der passendere Ausdruck. Er hatte sonderbare Anwandlungen, obwohl ich selbst diese Geschichten nur aus zweiter…
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