Elvis Presley: Luxus-Jets „Lisa Marie“ und „Hound Dog II“ bald nicht mehr in Graceland zu sehen

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Elvis Presley: Luxus-Jets „Lisa Marie“ und „Hound Dog II“ bald nicht mehr in Graceland zu sehen

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Zwei Flugzeuge, die Elvis Presley zu Lebzeiten gekauft hatte, könnten bald nicht mehr auf seinem Graceland-Anwesen zu besichtigen sein. Die dortige Landwirtschaftsbehörde plant „Lisa Marie“ und „Hound Dog II“, wie die Flieger vom Sänger getauft wurden, umziehen zu lassen.

Die von Presley angeblich selbst gestalteten Kisten, die seit Mitte der 1980er auf seinem Grund und Boden in Memphis ausgestellt wurden, sind schon lange nicht mehr flugtauglich und sollen nach dem Wunsch des aktuellen Besitzers, der OKC Partnership, nur wenige Meter weiter an den Rand einer Straße transportiert werden. Das Unternehmen hatte für die Bereitstellung der Maschinen einen Anteil der Ticketumsätze erhalten.

Bereits im April 2014 wurde beantragt, die Vereinbarung aufzulösen, allerdings muss die Stadtverwaltung von Memphis City noch zustimmen. Sollten die Jets umgebettet werden, ist geplant, sie als Hauptattraktion für ein neues Museum einzusetzen.

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Nachdem der „King“ am 16. August 1977 gestorben war, wurden sie verkauft und zuletzt im Januar dieses Jahres zur Versteigerung angeboten. Die Organisatoren erwarteten Gebote von insgesamt 15 Mio. Dollar.

Bei der nach seiner Tochter benannten „Lisa Marie“ handelt es sich um eine Convair 880 von Delta Air Lines, die der Sänger 1975 für 250.000 Dollar kaufte. Er investierte rund 300.000 Dollar, um den Jet nach seinen Wünschen mit einem Schlafzimmer, einem Konferenzraum, einer Bar und einem Video-System aufzupolieren.

Presley ließ der Maschine außerdem einen besonderen Anstrich verpassen: rot, weiß, blau, mit seinem Motto TCB (‚Takin’ Care Of Business’). Während der Sänger auf die Fertigstellung der Um- bzw. Ausbauarbeiten wartete, erwarb er dann für 900.000 Dollar die Hound Dog II, eine Lockheed Jetstar.

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