Endgültig? Justin Bieber verstößt Affe


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Am 28. März war Justin-Biebers Affe Mally vom deutschen Zoll in München einkassiert worden, weil der Jungstar nicht die artenschutzrechtlichen Gesundheitspapiere für das Tier vorlegen konnte. Die Fans, der Zoll und das zuständige Tierheim gingen bis jetzt jedoch davon aus, dass Bieber sich den Affen bald zurückholen würde, schließlich war ja auch eben erst sein Hamster gestorben.

Das Management um Scooter Brown hat sich nun endlich mit einer E-Mail an das Münchner Tierheim gewandt, in dem Mally untergebracht worden war. Darin bat man die Mitarbeiter um Auskunft, welcher Zoo in Frage käme, den Bieber-Affen aufzunehmen. Fazit: Justin Bieber will seinen kleinen Kumpel gar nicht zurück.

Welcher Zoo es auch sein möge, hoffentlich kommt der Affe dort hinter schalldichtes Plexiglas – nicht zuletzt nach den jüngsten Ereignissen um norwegische Justin-Bieber-Fans ist es durchaus vorstellbar, dass sich auch im Zoo kreischende Teenies vor dem Käfig einfinden werden.

Das Tierheim antwortete dem Management übrigens mit der Empfehlung, beim Zoll eine offizielle Verzichtserklärung einzureichen. Ohne bürokratischen Aufwand kann man in Deutschland eben auch nicht einfach so seinen Affen loswerden.

Alles in allem wieder perfekter Stoff für US-Comedian Jimmy Kimmel, der ja bereits „den Deutschen“ in seiner Show angedroht hatte, David Hasselhoff kaltzumachen, falls Mally nicht bald freikommen sollte.  In einer weiteren Sendung zeigte Kimmel nun in einem Einspieler-Video den echten David Hasselhoff als geknebelte und gefesselte Geisel. Darüberhinaus lud er den „deutschen Dolmetscher Klaus“ ein, der in Hitler-Intonation die Forderungen Kimmels übersetzen durfte. Sehr witzig, Herr Kimmel. Und David Hasselhoff: Dass du bei sowas mitmachst, hätten wir nicht von dir erwartet.

Hier sind die beiden Videos: