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Blackout Tuesday
Highlight: Die größten Musiker aller Zeiten: The Who – Essay von Eddie Vedder, Pearl Jam

Eric Pfeils Pop-Tagebuch: 200 Jahre „Macarena“


Lesen Sie hier weitere Einträge aus Eric Pfeils Pop-Tagebuch


Und sonst? Mal ist man restlos begeistert, mal weniger. Oft erscheint nichts öder als gegenwärtige Popmusik, oft braucht man ganz dringend einen Song, der alles verändert. Phasen autistischer Gesamtwerksdurchhörung seltsamer Zausel wechseln ab mit solchen, in denen bitte jeden Tag ein neuer Sack Pop umfallen und dabei das schönste Geräusch der Welt machen möge.

Was das Schreiben selbst angeht, so gibt es Perioden, in denen mir nichts, aber auch gar nichts einfällt. Oft schon habe ich erwogen, auf Landvermesser o.ä. umzusatteln, weil die Ideenarmut seit Wochen schon morgens am Frühstückstisch auf mich wartete. Doch es reicht oft ein Besuch beim Zahnarzt, der eine drollige Bemerkung zu irgendeinem Song im Radio macht, und – ZACK! – ist ein neuer Text da.

Mehr Güte, weniger Vollstreckungsgeilheit

Seit ich selbst Platten veröffentliche und auftrete, hat sich mein Schreiben verändert. Dazu kommt wohl das Älterwerden. Eine gewisse Güte hat sich eingeschlichen. Jegliche Vollstreckungsgeilheit liegt mir heute jedenfalls fern, auch wenn ich gemeinsamen Projekten von, sagen wir, Pearl Jam und Steve Hackett weiterhin skeptisch gegenüberstehe. Die Freude am Verriss, sie ist völlig dahin.

Gleichwohl bin ich der Meinung, dass die Welt weiterhin gute Verrisse aktueller (!) Popmusik braucht, ich fühle mich in dieser Angelegenheit bloß nicht mehr zuständig. Mich interessieren vergurkte Neuerscheinungen einfach nicht mehr so. Lieber schreibe ich heute über vergessene Cowpunk-Platten, obskure Percussionisten oder über irgendetwas, was mein Zahnarzt über Sting gesagt hat.

Ich schließe hiermit und lasse Sie mit Ihrer Sektflöte hier auf der großen Sause anlässlich des 200. Pop-Tagebuchs allein. Es wird bestimmt noch ein toller Abend. Probieren Sie unbedingt diese vegetarischen Teigkringel da, die sollen toll sein. Gleich spielen auch noch Tame Impala. Ich muss jetzt wirklich los …



Pearl Jam: Die schönste Erinnerung an Soundgarden-Sänger Chris Cornell

Um die Veröffentlichung ihres neues Albums „Gigaton“ zu feiern, nahmen Pearl Jam vergangene Woche an einer „Ask Me Anything“-Aktion auf Reddit teil, bei der die Band verschiedene Fan-Fragen beantwortete. Eine dieser Fragen bezog sich auf einen guten Freund der Band, den 2017 verstorbenen Soundgarden-Sänger Chris Cornell. Im Rahmen der virtuellen Fragerunde wurden die Pearl-Jam-Gitarristen Mike McCready und Stone Gossard zu ihren liebsten Erinnerungen an den Soundgarden-Frontmann gefragt. Gossard erzählte darauf von einem bestimmten Streich, den Cornell einmal einem seiner Ingenieure im Studio spielte. Zugetragen hatte sich die Aktion in der Zeit, nachdem Pearl Jam 1996 die Aufnahmen zu ihrem Album…
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