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Robert Crumb: Die sieben Leben des Perverslings

Robert Crumb sagte einmal in einem Interview, dass er als Jugendlicher vor allem deshalb zum Zeichenstift griff, weil sich keine Frau für ihn interessierte. Er hatte immer nur Ärger mit ihnen. Zum kunstfördernden Dilemma wurde dies aber nur deshalb, weil er gleichzeitig so wild auf Sex war wie kaum ein anderer Mensch, den er kannte. Im Werk dieses wohl größten, schmierigsten aller Comickünstler sind diese beiden Motive - die Verbitterung durch Zurückstoßung und die notorische Geilheit - auf radikale Weise miteinander verschmolzen. Ja, die Comics von Robert Crumb lassen sich eigentlich gar nicht vorstellen ohne jene sabbernden Spinner, die keine…
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