Hamburg Harley Days 2018


Baldwin-Verfilmung „Beale Street“: Mit Liebe gegen Rassenhass

Der Autor James Baldwin ist doch noch eine amerikanische Ikone geworden, Rassismus, Homophobie und „White Pride“ konnten seinen magischen Texten nichts anhaben. Ganz im Gegenteil, angesichts der unter Donald Trump wiedererstarkten White-Power-Bewegung wirkt Baldwins Literatur wie eine Linse, die sichtbar macht, was ist. Auf seinen vorletzten Roman, „Beale Street Blues“, der im Harlem der 70er-­Jahre spielt, trifft das besonders zu, denn die Beale Street ist überall, sie ist ­eine Metapher für den Rassenhass, der sich wie ein roter Faden bis in die Gegenwart durch die amerikanische Geschichte zieht. Die junge Clementine „Tish“ Rivers erzählt von ihrer Liebe zu Alonzo „Fonny“…
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