Film & TV – Reviews

  • Interstellar - Regie: Christopher Nolan

    "Interstellar" begeistert mit unvergesslichen Bildern - und überrascht durch eine Überdosis Sentimentalität mehr…

  • TV-Tipp Ostern: Guardians Of The Galaxy

    Regisseur Gunn, der sein Handwerk bei der Trashfilm-Produktionsfirma Troma gelernt hat, zeigt gelegentlich zu viel Respekt vor der Herkulesaufgabe eines Sommer-Blockbusters. mehr…

  • TV-Tipp: Boyhood - Regie: Richard Linklater

    Zwölf Jahre können sich im Kino wie eine halbe Ewigkeit anfühlen. Ein Regisseur hat die Möglichkeit, die Monate und Jahre durch einen Schnitt zum Verschwinden zu bringen. Gewöhnlich macht ein Texteinschub auf die verlorenen Jahre aufmerksam und kittet damit den Riss in der Zeit. Das Kino ist aber auch ein Ort, an dem man der […] mehr…

  • Depeche Mode: „Spirit“

    Depeche Mode - Spirit

    Unerwartete Auseinandersetzung mit Terror, Trump und Drohnen mehr…

  • Martin Scorsese - Silence

    „Silence“ ist nicht nur ein Film über die Macht des Glaubens, sondern eine Herzensangelegenheit für den Katholiken Martin Scorsese. Aber jeder Regisseur, der einer Religion huldigen will ohne eine andere zu kritisieren, wandelt dabei auf einem schmalen Grat. mehr…

  • Trainspotting 2

    Review: T2 Trainspotting - Als Tourist in der eigenen…

    Melancholisch, nostalgisch, oft lustig – und etwas planlos, wie das Leben der Protagonisten selbst. „T2“ ist Danny Boyles grüblerische Fortsetzung eines der größten Popkulturfilme der 90er. Sie zeigt die heutigen Mittvierziger als Verlierer, die in der Gesellschaft nicht Fuß fassen können. Die Review – und das ROLLING-STONE-Gespräch mit Regisseur Boyle. mehr…

  • Review: „Star Wars: Rogue One“ – der erste große „Krieg der Sterne“-Kriegsfilm

    „Viele Rebellen sind gestorben um uns diese Pläne zu bringen“, hieß es in früheren "Star Wars"-Filmen – wohl war. Regisseur Gareth Edwards inszeniert den „Krieg der Sterne“ erstmals als das, was es ist: ein Kriegsfilm, mit hoher Opferzahl. mehr…

  • Arrival - Grammatik des Weltalls

    Wenn die Außerirdischen in Denis Villeneuves neuem Film landen, kann nur eine Linguistin helfen – jedenfalls wenn Amy Adams sie spielt. mehr…

  • Paterson von Jim Jarmusch - Ein Film wie ein Gedicht

    Die Filme von Jim Jarmusch hatten nie eine Handlung, waren immer Fotografien, die sich (manchmal) bewegten und Fremde zeigten, die sich in ihrem coolen Wissen in Bezug auf Musik und Literatur eingerichtet hatten, weil ihnen das Außen­seitersein ein gutes Zuhause war. Auch „Paterson“ ist so ein Film. Man sieht einen stoischen, gutmütigen Mann, der Paterson […] mehr…

  • Café Society - Regie: Woody Allen

    Der junge Bobby Dorfman (Jesse Eisenberg) will nicht länger im Familiengeschäft, einem Juwelierladen in der Bronx, arbeiten und beschließt, seinen Onkel Phil (Steve Carell) zu besuchen, der als Agent in Hollywood lebt. Das Geschäft läuft gut, schließlich befinden wir uns in den Dreißigern, der Goldenen Ära des US-Kinos – die Cocktail­partys sind glamourös, und die Sonne […] mehr…

  • Der Junge und das Biest - Regie: Mamoru Hosoda

    Spannendes Animé-Abenteuer um einen Waisenjungen, der sich in einem Fantasy-Reich mit einem schwertkämpfenden Tiermonster anfreundet. mehr…

  • Ups..

    LenaLove - Regie: Florian Gaag

    Das Vorstadtidyll kann eine Hölle sein, vor allem wenn man wie Lena 16 Jahre alt ist, sich die beste Freundin dem nächstbesten It-Girl des Jahrgangs zuwendet, der heißeste Flirt nur heiße Luft ist und die Eltern mit sich selbst zu tun haben. Der Trost für die innere Einsamkeit wartet online. Bei LenaLove (so ihr Profilname […] mehr…

  • Ups..

    Rudolf Thome – Überall Blumen - Regie: Serpil Turhan

    Die Blumen, überhaupt die Natur hat es Rudolf Thome angetan. Das, was man so „die kleinen Dinge“ nennt: Wir sehen den Regisseur von „Rote Sonne“ und „Berlin Chamissoplatz“ in diesem Film viel im Garten arbeiten, auf seinem Hof außerhalb Berlins, der alles andere ist als eine von diesen Datschen für hippe Mitte-Berliner; wir sehen ihn […] mehr…

  • Ups..

    Entertainment - Regie: Rick Alverson

    Der Protagonist von Rick Alversons „Entertainment“ ist auf dem Flugzeugfriedhof in der kalifornischen Wüste gut aufgehoben. Zwischen den verrosteten Wracks fällt der verschwitzte Mann mit der gelben Truckermütze kaum auf. Die desolate Tristesse dieser Eröffnungseinstellung besitzt Symbolwert. So beginnen Komödien, die tragisch enden. Gregg Turkington spielt einen Komiker, der sich auf einer schier endlosen Tour […] mehr…

  • Ups..

    Mahana – Eine Maori-Saga - Regie: Lee Tamahori

    Im Neuseeland der 60er-Jahre hat sich die Mahana-Familie einen Namen als Schafscherer gemacht, Großvater Tamihana führt das Unternehmen und das Familienleben mit strenger Hand. Einzig der 14-jährige Simeon stellt seine Autorität infrage und fordert mehr Selbstbestimmung. Doch seine Widerworte haben ernste Konsequenzen … Regisseur Lee Tamahori erzählt in „Mahana – Eine Maori-Saga“ vom klassischen Konflikt […] mehr…

  • Ups..

    Fado - Regie: Jonas Rothlaender

    Dieser Film beginnt mit dem Tod: Der junge Arzt Fabian kann eine Patientin auf seinem Notfalltisch nicht mehr retten. Er ist schockiert, denn die schöne Tote erinnert ihn fatal an Doro, seine verflossene Liebe. Er hatte sie sich schon aus dem Kopf geschlagen, doch nun ist sie wieder da und lässt ihn nicht mehr los. […] mehr…

  • Ups..

    Absolutely Fabulous – Der Film - Regie: Mandie Fletcher

    Es ist noch nicht abzusehen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen der Brexit auf die Außenhandelsbilanz Englands haben wird. Sicher ist, dass der englische Humor auch nach dem Austritt aus der europäischen Freihandelszone ein Exportschlager bleiben wird. Besonders der Bereich der Fernsehunterhaltung wies in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Bilanz auf: von „Mr. Bean“, Ricky Gervais und Simon […] mehr…

  • Ups..

    Captain Fantastic - Regie: Matt Ross

    Tief in den Wäldern Nordamerikas hat sich der linksintellektuelle Aussteiger Ben mit seiner Frau und seinen sechs Kindern ein Refugium geschaffen. Hier werden Geist und Körper gleichermaßen trainiert, und statt Weihnachten feiert man den Noam Chomsky Day. Doch nach dem Tod seiner Frau müssen Ben und die Kinder ihr Utopia verlassen und sind gezwungen, ihre […] mehr…