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FKA twigs, Tierra Whack, James Blake nominiert für IMA-Kategorie Visuals


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FKA twigs „Cellophane“

Theater, Fantasy, Revue? Wer die optischen Signale von Taliah Barnett alias FKA twigs einzuordnen versucht, stößt an Definitionsgrenzen. Ihr zweites Album „Magdalene“ ist einmal mehr begleitet von einer spektakulären Umsetzung. Der Song „Cellophane“ wird im Video zum Rätsel. Eine spröde, elektronische Soundkonstruktion voller Seele. Im Clip starrt das Publikum auf ihren Tanz an der Stange (die sie auch bei ihren Live-Auftritten einsetzt); ihre Gefühle sind in Folie gepackt. Eine Story mit abgründiger Erotik, die ihren surrealen Ausgang findet.

FKA twigs

Die ehemalige Tänzerin wird zu Beginn der Zehnerjahre zur wichtigsten Protagonistin eines modernen, selbstbestimmten R-’n‘-B-Sounds in Großbritannien. Nach zwei viel beachteten EPs erscheint 2014 das Album „LP1“ auf dem einflussreichen Londoner Label Young Turks, bei dem auch die Indie-Rocker von The XX veröffentlichen. Auf „LP1“ gibt FKA twigs dem Soul der Zehnerjahre einen entscheidenden Kick.

Ein musikalischer Ansatz, der über das Update von R ’n‘ B hinausgeht. Das Echo von Grime und UK Garage hallt genauso nach. Avantgarde und Minimalismus verdichten sich zu Pop-Appeal. Ganz ähnlich wie FKA twigs im „Two Weeks“-Video als kleopatrahafte Regentin eine mystische Beziehung beschwört – ein Online-Moodboard, das sie gemeinsam mit Stylisten betreibt, ist eng verbunden mit dieser Genese. Eine Inspiration fernab von Mode-Tipps. Oft sind es Blumen, Farben, alte Fotografien von Schauspielern, die dort gepostet werden. Vor den Aufnahmen besucht sie häufig den Vintage-Shop ihrer Stylistin auf der Golden Lane. „Hier entsteht bis in die Nacht hinein die Aura meiner Figuren“, erinnert sie an die Ursprünge ihrer einzigartigen Video-Aura.

Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.
Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.

Die Stars kommen mit Audi zum International Music Award in Berlin. Audi ist Mobilitätspartner für den neuen Musikpreis. Bevor es am 22. November losgeht, fährt die IMA-Roadshow durch Berlin: Sechs Audi A1 citycarver in den IMA- Farben. Ihr könnt gewinnen – so geht’s: Autos in Berlin finden, QR-Code scannen, mitmachen – mit etwas Glück gibt es jeweils zwei VIP-Karten für den IMA. Am besten auch ein Foto posten, bei Facebook oder bei Instagram (Hashtag #A1citycaver). Ob wir einen Tipp haben? Allerdings – für die IMA-Kategorie „Visuals“ am 12. November: Charlottenburg! Kurfürstendamm, Kantstraße, Gedächniskirche, KaDeWe, Bikini Berlin. Bonustipp – nach Mittag: Audi City! Bang und Olufsen!

Mehr Tipps? Gibt’s hier.

Tierra Whack: „Unemployed“

Eine 24-jährige Rapperin aus Philadelphia revolutioniert die Bildsprache des Hip-Hops. Kartoffeln mit Augen, die reimen können. In Reih und Glied marschiert die eigene Klon-Armee. Eine gespenstische Zahnklinik in grellen Farben. Animierte Cartoon-Elemente und überdrehte Filmszenen werden verdichtet zu einer Sozialkritik der surrealen Art. Die Bildsprache passt zu Tierra Whack, die auch ihr 2018 erschienenes Debütalbum „Whack World“ als experimentelle Versuchsanordnung angelegt hat.

Tierra Whack

Genau 15 Tracks, die jeweils nur eine Minute dauern, finden sich auf dieser Platte. Wie in einer Filmrevue durchlaufen die Songs das Genre-Spektrum. Tierra Whack wirbelt in schwindelerregenden Reimen durch Trap, Soul und R ’n‘ B. Ein Feuerwerk der Ideen. Das spektakuläre Video der Regisseure Thibaut Duverneix und Mathieu Léger setzt ihre Vorgaben kongenial um. Ein bonbonfarbenes Szenario zwischen Albtraum und Abenteuerland. Küchendunst, Kunstblut, Knuffelhunde – selten zuvor ist Rap-Ästhetik so kunstvoll verfilmt worden. Auch die 2017 veröffentlichte Single „Mumbo Jumbo“, die für den Grammy nominiert worden ist, setzt auf spektakuläre Optik: Ein ultracooles Hightech-Krankenhaus wird zum Horrorszenario.

Ihre Vergangenheit als Straßen-Rapperin hat sie wie den Künstlernamen Dizzle Dizz abgelegt. Als Tierra Whack sprengt sie nur zu gern tradierte Business-Regeln. Nach dem 15-Minuten-Opus „Whack World“ bringt sie Anfang 2019 unter dem Hashtag #WhackHistoryMonth – in Anlehnung an den jährlichen „Black History Month“ – fünf Songs in fünf Wochen heraus. Auch in diesen neuen Songs lebt ihre Bilderwelt vom abgründigen Humor, der zu ihrem scheinbar ungelenken Rapstil passt. Eine irre Welt, die Whack da zum Leben erweckt.

James Blake feat. Rosalía: „Barefoot In The Park“

James Blake hat eine Mission: Er wolle Klänge erzeugen, die noch niemand vorher gehört habe, sagte er in einem Interview. Der 1988 in London geborene Komponist, Sänger und Produzent entwickelt seinen einzigartigen Stil in elektronischen Clubnächten wie am heimischen Klavier. Er liebt Soul und R ’n‘ B. Auf den ersten EPs ist seine DJ-Vergangenheit ebenso zu hören wie die klassische Piano-Ausbildung.

James Blake

Auf seinem Debütalbum arbeitet er im traditionellen Songformat, doch erweitert er dieses um einen Dubstep-Vibe. Er verfremdet seine nuancierte, knabenhafte Neo-Soul-Stimme subtil und eindrucksvoll. Ein digitaler Singer-Songwriter, der sich auf Covern und in Videoclips als melancholischer junger Mann inszeniert. „James Blake“ wird zu einem der wegweisenden Alben der Zehnerjahre; sein Schöpfer zum neuen Pop-Wunderkind. Der Nachfolger „Overgrown“ erhält zwei Jahre später den britischen Mercury Prize und wird für einen Grammy nominiert.

Blake arbeitet mit Kanye West, Justin Vernon von Bon Iver und Brian Eno, singt und schreibt mit Beyoncé, produziert Tracks von Kendrick Lamar und Jay-Z. Er wird zu einer der prägenden Figuren des zeitgenössischen Pop, die es immer wieder schafft, sich neu zu erfinden. Der Song „Barefood In The Park“ eröffnet für ihn eine neue Welt auf. Gemeinsam mit der spanischen Neo-Flamenco-Sängerin Rosalía wagt er einen polyphonen Flirt in Zeitlupe. Der Videoclip (Regie: Diana Kunst und Mau Morgó) ist für seine Verhältnisse erstaunlich urban. Nach dem melancholischen „The Colour In Anything“ von 2016 und dem bunten und optimistischen „Assume“ von 2019 setzt „Barefoot In The Park“ auch visuell neue Maßstäbe und öffnet Blakes melancholisches Universum für neue Einflüsse, Farben und Stimmungen.

 


Eine Produktion der Axel Springer Brand Studios für den International Music Award. Die Redaktion war nicht beteiligt.

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Axel Springer Brand Studios / Audi
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Florence And The Machine

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