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Gene Simmons: „Ich freue mich auf den Tod des Rap“

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Gene Simmons: „Ich freue mich auf den Tod des Rap“

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In einem Interview mit der US-amerikanischen Ausgabe des ROLLING STONE machte Gene Simmons seine Meinung bezüglichen der aktuellen Charts deutlich: „Ich freue mich auf den Tod des Rap.“

Der Kiss-Sänger beklagte im Interview, dessen Anlass das 40-jährige Jubiläum von „Destroyer“ war, den derzeitigen Zustand der Musikindustrie. „Ich freue mich auf den Tag, an dem Musik wieder melodische Texte hat, anstatt nur Sprechgesang. Ein Song ist, meiner Meinung nach, Lyrik und Melodie… oder nur Melodie“, so Simmons.

„Ich hasse das Internet. Ich kann von der Musik leben, aber heutzutage eine neue Band zu sein und deine Musik kostenlos zur Verfügung zu stellen, das ist das Verbrechen dieses Jahrhunderts“, fuhr der Musiker fort.

Simmons führt diesen Zustand auf den „Mangel an Superstars“ zurück. „Meiner Meinung nach ist Rock tot. Es gibt keine neuen Bands. Foo Fighters, ich liebe sie, aber die gibt’s auch schon seit zwanzig Jahren. Nirvana, Pearl Jam. Das sind alte Bands.“

Es gäbe jedoch noch immer einen Grund zur Hoffnung: „Das heißt nicht, dass da draußen keine neuen Bands sind. Meiner Meinung nach, also wenn Lady Gaga mit dem Disco- und Poledance-Zeug aufhört und eine Rockband gründen würde, dann wäre das berechtigt, weil sie es musikalisch draufhat. Sie kann Songs schreiben, Instrumente spielen und tatsächlich singen. Und sie versteht die unerschrockene Qualität des Spektakels. Ich würde gerne sehen, wie sie Musik im Queen-Style macht. Sie kann das. Madonna nicht.“, so Simmons über die Sängerin.

Erneut sprach er über HipHop: „Rap wird sterben. Nächstes Jahr, in zehn Jahren, irgendwann, und dann wird etwas anderes kommen. Und all das ist gut und natürlich.“

Auf die Frage, ob er Rap denn in irgendeiner Weise mögen würde, antwortete er, er finde ihn „okay“. „Ich habe nicht den kulturellen Background, um das Gangster-Sein zu schätzen. Natürlich geht es nicht nur darum, aber da kommt es eben her. Das ist Herz und Seele des Rap. Er kommt von der Straße.“

Dass Rap wohl in den selben New Yorker Straßen zur selben Zeit wie auch Kiss entstand, kommentiert der Sänger wie folgt: „Klar, aber im Gegensatz zu Kiss gibt es keine andere New Yorker Band, die es jemals geschafft hat, auf der ganzen Welt Stadien zu füllen. New York hat trotz seiner kulturellen Wirkung kaum Rockbands hervorgebracht. Die Ramones und die Dolls, aber das war’s irgendwie. Die Ramones hatten nie ein Gold-Album, bis manche von denen gestorben sind.“

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  • Marlon Firlo

    Ich vermute seine Abneigung beruht weniger auf der Musik und eher an der Hautfarbe der meisten Rapper. Würd mich zumindest nicht wundern bei seinem support für Trump.