Gewinnen: „The Deuce“-Polaroid-Kamera

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Gewinnen: „The Deuce“-Polaroid-Kamera

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Irgendwann kam „Deep Throat“ – und plötzlich war der Porno salonfähig. So oder so ähnlich heißt es oft, wenn es um die Geschichte des Aufstiegs der Pornographie von der Hinterzimmerschmuddelei zum Teil der Populärkultur geht. Dass dies nicht die ganze Wahrheit ist, dass der wohl erfolgreichste Porno aller Zeiten um eine Frau, die ihre Klitoris in der Kehle hat, nicht den Startschuss für die Porn-Chic-Welle bedeutete (sondern einen ersten Höhepunkt darstellte), davon erzählt die neue Serie von „The Wire“-Erfinder David Simon.

„The Deuce spielt auf der berüchtigten New Yorker 42nd Street und folgt Prostituierten, Polizisten, Verbrechern, Möchtegern-Millionären und jungen Mädchen, die in der Szene hängenbleiben. Vincent und Frankie Martino (in einer Doppelrolle: James Franco) stehen im Zentrum der mosaikähnlichen Story, in der David Simon gemeinsam mit Kollege George P. Pelecanos schildert, wie sich in den 70er-Jahren die Geschäftswelt rund um das nicht immer bunte Nachtleben radikal wandelt. Der eine ist ein ehrlich arbeitender Barkeeper und Familienvater, der andere ein rücksichtsloser Spieler und Draufgänger mit einer Menge Schulden.

Macht des Geldes

Doch im Grunde handelt „The Deuce“ vor allem von der Emanzipation der Frauen in einem Gewerbe, in dem sie von Männern unterschiedlichsten Zuschnitts gnadenlos ausgebeutet werden. Symbolisch dafür steht Candy (faszinierend vielschichtig und unprätentiös gespielt von Maggie Gyllenhaal). Die Straßendirne, auch Mutter eines Kindes, verdient ihr Geld vollkommen ohne Zuhälter. Eine Wahl, die vielen jungen Mädchen in New York zu dieser Zeit nicht vergönnt ist. Aber auch eine Wahl, die Candy mehrfach fast mit dem Leben bezahlt. Doch als sie zufällig mit einer (billigen) Pornofilm-Produktion in Berührung kommt, wittert sie eine neue Lebenschance. Und das große Geld.

Ähnlich wie schon in seinen Vorgängerserien „The Wire“ und „Treme“ zeigt Showrunner David Simon mit „The Deuce“ in anspruchsvoller horizontaler Erzählhaltung, wie das Geld die Menschen in Bewegung setzt, sie hoffen und bangen und auch leiden lässt. Anders ausgedrückt: Ein soziologisches Kaleidoskop mit exzellenten Bildern, in dem das schmutzige, verlotterte New York der frühen 70er atemberaubend authentisch wieder zum Leben erweckt wird. Auch wenn der Einblick in die sich wandelnde Straßenszene ausgesprochen explizit und vor allem empathisch geraten ist, bleibt als Wermutstropfen, dass zumindest die erste Staffel (eine zweite ist bereits bestellt) wenig pointiert daherkommt und leider recht ziellos ins Finale wankt.

„The Deuce“ – Polaroid-Kamera gewinnen

Seit 31. Oktober ist „The Deuce“ komplett als Download verfügbar. Die Serie können Sie auf folgenden Plattformen sehen: Amazon, Telekom Deutschland, Sky, Google Play, iTunes, Maxdome, Sony Playstation und Xbox. Zu diesem Anlass verlosen wir eine exklusive „The Deuce-Polaroid-Kamera (Snap). Wer gewinnen will, muss nur das Formular ausfüllen und folgende Frage beantworten: Wie heißt die Hauptdarstellerin in „Deep Throat“? (Tipp: Eine Antwort finden Sie in der Galerie!)

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