Heino findet Bushido ‚menschenverachtend‘


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Heino zeigt sich angewidert von Bushidos neuer Single „Stress ohne Grund“. Die Kollaboration mit Rapper Shandy, in deren Verlauf Bushido vulgäre und gewalttätige Verbalattacken gegen Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth austeilt, hatte am Wochenende für Diskussionen gesorgt und darüberhinaus dazu geführt, dass das Video von Videoplattformen wie YouTube entfernt worden war.

Bushido müsse „in seiner kriminellen Energie dringend gestoppt werden“, findet Heino. „Bushidos Lieder sind in meinen Ohren menschenverachtend“. 

Klaus Wowereit, der FDP-Integrationsexperte Serkan Tören, Grünen-Politikerin Claudia Roth und Comedian Oliver Pocher werden im Song genannt. Wowereit und Tören haben bereits geäußert, rechtliche Schritte einleiten zu wollen. Für Heino höchste Zeit: „Ich finde es richtig, dass Herr Wowereit Bushido anzeigt. Unser Rechtsstaat ist aufgefordert, jetzt endlich mal zu handeln“, so der 74-Jährige.

Bushido ist für Heino schon seit Längerem ein rotes Tuch. 2011 hatte der Schlagersänger, der erst dieses Jahr sein Comeback mit zeitgenössischen Pop-Coverversionen feierte, seinen Bambi zurückgegeben, weil Bushido auf derselben Veranstaltung einen Preis für gelungene Integration überreicht bekam.

Bushido freute sich unterdessen über die Aufmerksamkeit. Auf Twitter schrieb er am Samstag: „Auch wenn Youtube das Video entfernt hat, haben wir die 1000000 Klicks in unter 48 Stunden geknackt!!!!“