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Henning Mankell ist tot

Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell ist tot. Im Alter von 67 Jahren verstarb der Autor am Montag (5. Oktober) in Göteborg, wie sein Verlag Hanser mitgeteilt hat. Mankell litt, wie er selbst 2014 bekannt gegeben hatte, an Lungenkrebs.

Weltberühmt wurde Mankell 1991 mit seiner Kriminal-Reihe um Kommissar Kurt Wallander, die bis heute in 40 Sprachen übersetzt wurde, und zu der 14 Romane gehören. Über seine Krankheit schrieb Mankell das Buch „Treibsand – Was es heißt, ein Mensch zu sein“. Es war seine letzte Veröffentlichung.

Henning Mankells Werk umfasst mehr als 40 Romane und etliche Theaterstücke, die Gesamtauflage seiner Bücher liegt bei über 40 Millionen Exemplaren.

Politisches Engagement in Afrika

Der gebürtige Stockholmer trat nicht nur als Literat in Erscheinung, er engagierte sich auch im Kampf gegen Armut und Analphabetismus in Afrika. Einen Großteil seiner Zeit verbrachte er zuletzt in Mosambik.

„Ich respektiere Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben“, schrieb Mankell in „Treibsand“. „Aber ich verstehe sie nicht. Mir kommt die Religion wie eine Entschuldigung dafür vor, dass man die Grundbedingungen des Lebens nicht akzeptiert. Hier und Jetzt, mehr ist es nicht.“

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Song des Tages: The Beatles - „A Hard Day's Night“

Der Ausbruch einer 12-saitigen Gitarre scheint das Chaos und die Euphorie der Beatlemania noch einmal wiederbeleben zu wollen. Das Strahlen in diesem Akkord, die mit Händen greifbare Begeisterung der Band und die im Titel angesprochene physische Erschöpfung machen "A Hard Day's Night" zu einem Mini-Film, der den meteorhaften Aufstieg der Beatles noch einmal Revue passieren lässt. "Damals waren es vor allem die Intros und die Abschlüsse eines Songs, um die ich mich vorrangig kümmerte", sagt George Martin. "Wir brauchten einen Knalleffekt, damit man sofort in den Song gesogen wurde." Bei den Proben spielte Lennon mit einigen Akkorden herum, um den…
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