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Highlight: Die 5 spektakulärsten Halbzeitshows des Super Bowl

Wie eine Saufbude? So ignoriert der Paisley Park den Willen von Prince

Für seinen Paisley Park hatte Prince konkrete Regeln aufgestellt. Dazu gehörte auch, dass Alkohol, Fleisch und Handynutzung verboten sind. Etwas mehr als eineinhalb Jahre nach dem Tod des Musikers will man das Alkoholverbot für den „Super Bowl“, das Finale der nationalen Football-Meisterschaften, umgehen – die Prince-Fans macht das wütend.

Der Paisley Park von Prince: wie das Graceland von Elvis?

Prince starb am 21. April 2016, und seit Oktober letzten Jahres wird der Paisley Park in Chanhassen, Minnesota auch als Museum genutzt (verwaltet von derselben Firma, wie das Graceland von Elvis in Memphis). Für etwa 40 Dollar (rund 38 Euro) können Besucher eine geführte Tour buchen, außerdem gibt es ausgewählte Events.

Bislang hatte man sich dabei, ganz im Geiste von Prince, an die von ihm erteilten Verbote gehalten. Rund um den „Super Bowl“ am 04.Februar 2018 wurde nun aber eine Ausschankgenehmigung beantragt.

Zwar soll erst am 11. Dezember darüber entschieden werden, ob bei dem Mega-Sport-Event tatsächlich Alkohol serviert werden darf. Auf Twitter reagieren die Fans von Prince aber jetzt schon sehr enttäuscht. Sie sind sich einig, dass der Ausschank von Bier, Wein und Co. nicht im Sinne des Musikers gewesen wäre.

„Wenn sie Paisley Park zu einer verrückten Geldmaschine machen wollen, dann ist das auf jeder Ebene falsch. Wenn die Geschichten wahr sind, dass es Pläne gibt, dort eine Party während des Super Bowls zu veranstalten und Alkohol auszuschenken, dann fehlen mir die Worte…“

„Es scheint, als hätte sich der Paisley Park um eine Lizenz für Alkohol beworben. Das macht mich traurig, sehr traurug sogar. Das Zuhause von Prince wird ihm nach und nach weggenommen.“

https://twitter.com/SaraSavoy/status/933498725149892608

„Es ist an der Zeit, sich einzugestehen, dass der Paisley Park ein gelddruckender Zirkus ist. Alkoholpartys während des Super Bowls – es gibt nichts, was weiter von dem, was zu Lebzeiten von Prince dort gewesen ist, entfernt sein könnte. #NoShame“



Was Prince vielleicht gegen Corona unternommen hätte

Bono hat einen Song aufgenommen, Bruce Springsteen spendet mehr als Trost, und Michael Stipe appelliert in Selbst-Isolation an unseren Durchhaltewillen. Dem Kampf der Künstler gegen den Corona-Virus sind keine Grenzen gesetzt. Manch einer dürfte sich fragen, was solche Musiker gegen COVID-19 unternommen hätten, die nicht mehr unter uns weilen. Ein Freund und Weggefährte von Prince hat sich nun Gedanken darüber gemacht, was der 2016 verstorbene Sänger wohl in Bewegung gesetzt hätte, um etwas gegen die Pandemie zu tun. Levi Seacer, Jr. schreibt auf Facebook, dass Prince „die ganze Welt“ in seinen Studiokomplex des Paisley Park eingeladen hätte, durch Videos in…
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