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Highlight: Video-Galerie: Die zehn wichtigsten Mauersongs

IMA 2019: Udo Lindenberg gewinnt den Special Award COURAGE

Vor dem Konzert aber war Lindenberg vor die Halle gegangen, wo Tausende von Fans auf ihn warteten, und hatte mit ihnen gesprochen und Autogramme geschrieben. Die Erlaubnis für eine schon geplante DDR-Tournee im Jahr 1984 wurde zurückgezogen – die bürokratischen Vorgänge sind in einem später veröffentlichten Dossier der Staatssicherheit dokumentiert.

1985 trat Lindenberg mit Alla Pugatschowa in Moskau auf, wo sie in einem deutsch-russischen Duett das Stück „Wozu sind Kriege da?“ sangen. Anlässlich von Erich Honeckers Besuch in der Bundesrepublik 1987 schickt er eine Lederjacke an den Staatsratsvorsitzenden und überreichte ihm in Wuppertal eine Gitarre mit der Aufschrift „Gitarren statt Knarren“ – später revanchierte sich Honecker mit einer Schalmei. Nach dem Fall der Mauer unternahm Udo Lindenberg 1990 schließlich die erste Tournee durch den Osten.

Lindenberg verbindet seinen bohemistischen Gestus immer mit unverkrampftem Bürgersinn, Toleranz und Weltoffenheit: Der Traum von den Schiffen und der offenen See ist ihm geblieben. Er gründete das Projekt „Rock gegen rechte Gewalt“ und die kulturpolitische Udo-Lindenberg-Stiftung, die Nachwuchsmusiker unterstützt und das Hermann-Hesse-Festival veranstaltet.

Nach seinem beispiellosen Comeback mit dem Album „Stark wie zwei“ (2008) und dem gefeierten Musical „Hinterm Horizont“ (2011) ist Udo Lindenberg die Integrationsgestalt eines Landes, das er in einem Plattentitel nennt: „Bunte Republik Deutschland“. Im fränkischen Mellrichstadt trägt seit 2017 eine Schule seinen Namen – eine Rockmusiker-Ehrung, die bisher nur John Lennon zuteilwurde.

Highlights der IMA-Verleihung in der Verti Music Hall in Berlin

Mehr über den INTERNATIONAL MUSIC AWARD 2019 erfahrt Ihr auf dessen Homepage und dem Instagram-Account.



„Lindenberg! Mach dein Ding“ startet am 8. April in Autokinos

Kinobesuche sind, hinsichtlich weltweit geschlossener Filmstätten, momentan eher die Ausnahme als die Regel. Und doch gibt es noch Hoffnung für Filmliebhaber, dass sie nicht ganz auf die große Leinwand verzichten zu müssen. Der Lichtblick kommt in der Form der guten, alten Autokinos. In genau diesen soll ab 8. April der Film „Lindenberg! Mach dein Ding“ starten. Zunächst nur in Düsseldorf, andere Städte sollen aber nachziehen. Der Film, der sich dem Leben der deutschen Rocklegende Udo Lindenberg widmet, feierte bereits bei seinem bundesweiten Kinostart am 16. Januar Publikumserfolge. Auch die Kritiken fielen für die jüngste Regiearbeit von Hermine Huntgeburth überwiegend positiv…
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